Weltweit

Video: Machet die Tore weit - Eine Aktion von Lebenslaute

Am Sonntag, den 31.08.2014 fand das diesjährige Protestkonzert des Ensembles "Lebenslaute" statt. Orchester und Chor hatten sich vor dem Zaun des Abschiebegefängnisses in Eisenhüttenstadt eingefunden, um gegen die dortigen Zustände und die deutsche Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. Die Musiker_innen ließen sich weder durch strömenden Regen, noch durch das baldige Eingreifen der Polizei beirren und spielten ein neunzig minütiges Konzert.

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Dienstag, den 2.September, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“

In der September-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

USA: Zum Mord an Michael Brown

Zu Repression in Magdeburg und Umgebung

Keine Auslieferung von Berndhard Heidbreker nach Deutschland

Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de
Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 4. September von 11 - 12 Uhr.
www.radioflora.de

Gǎi Dào Nr. 45 – September 2014 erschienen

Hallo Menschen,

wir bleiben uns treu und bringen euch verschiedenste Beiträge aus aller Welt: Kuba (mit den ersten Libertären Tagen unter einer Castro-Regierung!), Japan, Griechenland und Kurdistan. Wie in früheren Ausgaben erwähnt, würden wir allerdings gerne noch mehr interessante Texte auf Deutsch veröffentlichen, die leider nur auf Englisch oder auf Spanisch (!) vorliegen. Leute, die uns dabei helfen, unsere spärlichen Übersetzungsressourcen zu schonen, sind mehr als willkommen. Meldet euch einfach bei der Redaktion unter der unten angegebenen E-Mail.

Gysi kritisiert Waffenlieferungen ohne Parlamentsbeschluss

Kanzlerin verteidigt umstrittene Waffenlieferungen und erklärt Bereitschaft zu Aufnahme von mehr Flüchtlingen ....... Die LINKE protestiert mit der Enthüllung eines Plakates gegen die Waffenlieferungen in den Irak ........ Berlin: Linksfraktionschef Gregor Gysi hat das mangelnde Mitspracherecht des Bundestages bei den deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak kritisiert. Dies gelte umso mehr, als die deutschen Waffen an Kampfverbände gingen, die nicht der irakischen Regierung unterstünden, sagte Gysi am Montag im Bundestag. Mit den deutschen Waffen sollen die Kurden im Irak zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgerüstet werden. Die Lieferung - darunter Panzerabwehrraketen, Panzerfäuste und mehrere tausend Gewehre - soll noch in diesem Monat beginnen. »Wenn man der drittgrößte Waffenexporteur der Welt ist, dann verdient man an jedem Krieg. Genau das steht uns nicht zu«, so Gysi. In einer Aussprache über die Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte Gysi, letztlich habe man auf die Verwendung der Waffen keinen Einfluss mehr. Er nannte es zudem »mehr als stillos«, gerade an dem Tag über die Waffenlieferung in den Nordirak zu sprechen, an dem vor 75 Jahren Deutschland den schlimmsten Krieg in der Geschichte der Menschheit begonnen habe.
Merkel sieht durch IS in Irak auch Deutschland in Gefahr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die umstrittenen Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak auch mit deutschen Sicherheitsinteressen begründet. Die von den IS-Dschihadisten betriebene Destabilisierung einer ganzen Region »wirkt sich auch auf Deutschland und Europa aus«, sagte Merkel am Montag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Wenn sich Terroristen dort einen Rückzugsort schaffen könnten, »dann wächst auch für uns die Gefahr, dann sind unsere Sicherheitsinteressen betroffen«.

International Week of Solidarity with Anarchist Prisoner

 

Am letzten Samstag endete die vom 23.8. bis 30.8 dauernde „International Week of Solidarity with Anarchist Prisoner“. Der Beginn der Solidaritätswoche geht einher mit dem Todestag der aus der Arbeiterbewegung stammenden Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzettidie in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927 in den USA auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden.

 

 

[HH] Squatting Days: Informationen zum Aktionstag/ Informations for the action day (Sa,30.8)

Informationen zum Aktionstag am Samstag den 30.8 im Rahmen der Squatting Days 2014 in Hamburg (EA, Infotelefon etc.).
Informations for the action day of the Squatting Days (30th of august).

FARC-EP grüßen Teilnehmer des Forums von Sao Paolo

Farc-EP

In einem Kommuniqué der Internationalen Kommission der FARC-EP von dieser Woche werden die Teilnehmer des zwanzigsten Forums von Sao Paolo gegrüßt. Das Forum, welches den Namen des Gründungsortes trägt, ist ein Treffen von linken Bewegungen und Parteien, das dieses Jahr in La Paz (Bolivien) stattfindet. Der Beginn des Forums ist für den heutigen Tag vorgesehen.

[GÜZ] Stendal/Rathenow: Panzer- und Infaterieschießanlagen angegriffen

Am Samstag, dem Aktionstag gegen das Gefechtsübungszentrum sind ein paar Aktivist_Innen auf ein anderes Übungszentrum zwischen Stendal und Rathenow eingedrungen und haben dort Panzer- und Infaterieschiessanlagen, dazugehörige Elektrik, Verteilerkästen und Sensoren angegriffen. Diese leiten auf dem Übungsplatz die Ergebnisse und Daten eines erfolgreichen oder -losen Angriffs weiter.

Auch wurden unter anderem Schießziele, eine Tribüne mit dazugehöriger Elektrik verschönert, Fensterscheiben entglast und Kabel durchgeschnitten.

Nazi-Division kämpft in der Ukraine und rekrutiert weiter

Russische Nationale Einheit

Nachdem an dieser Stelle bereits auf das Asow-Bataillon eingegangen wurde, welches im Ukrainekrieg die ukrainische Seite unterstützt, soll es in diesem Artikel nun um die Nazis der Russischen Nationalen Einheit (RNE) gehen. Bei der RNE handelt es sich um eine der bekanntesten rechtsextremistischen Gruppierungen Russlands, die nach ein paar Jahren im Untergrund [Link] nun von der russischen Seite ins Feld geschickt wurde.

Besuch beim Truppenübungsplatz

Der Aktionstag am 23. August bildete den Höhepunkt des „War Starts Here“ Camp auf der Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt. In den vorangegangenen Tagen haben zahlreiche AktivistInnen immer wieder militärische Infrastruktur des nahegelegenen Gefechtsübungszentrums unbrauchbar gemacht, neu eingefärbt oder mit Parolen versehen.

Wir haben den Aktionstag zum Anlass genommen, auch die weitere Region im Hinblick auf Militäranlagen in Augenschein zu nehmen. Schließlich wäre es verantwortungslos, die deutschen Kriegstreiber außerhalb ihres GüZ-Prestigeobjekts in idyllischer Ruhe trainieren zu lassen.

 

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