LIgA Eichhoernchen
10.10.2008 - 14:00
Der Castor aus La Hague kommt voraussichtlich Anfang November nach Gorleben. Die Polizei rüstet bereits seit mitte Oktober auf: Polizei-container im Wald Tiergarten, Stacheldraht, etc. Sie achtet darauf, dass die Schiene nicht davon läuft... Der Widerstand macht sich ebenfalls bemerkbar : Infoveranstaltungen, Fahrradtour, Nachtwanderungen,Streckenerkundungen,etc...
Peter Dickel
10.10.2008 - 11:00
Einen Besuch des Bundesumweltministers im Endlager Morsleben haben die Endlagerstandorte heute morgen genutzt, um ihre Kritik am Umgang mit dieser Altlast im Rahmen einer Kundgebung zu unterstreichen. Die Bundesrepublik hat das Lager 1990 von der DDR übernommen und nicht nur skrupellos weiter genutzt, sondern auch für Atommüll aus dem Westen geöffnet. Skrupellos war dies insbesondere deshalb, weil Gutachter sehr schnell vor dem Betrieb des brüchigen Salzbergwerkes warnten.
Francis Althoff
08.10.2008 - 13:24
Die Schauspielerin und Sängerin Maria Freund unterstützt die Proteste
gegen den Castortransport am Freitag (10.10.08) um 20 Uhr im Haus
der Stimme in Nemitz mit ihrem Programm "Vier Elemente, innig gesellt,
bilden das Leben, bauen die Welt" (Schiller).
Peter Dickel
08.10.2008 - 13:22
ASSE II ist nicht die einzige Atommüll-Altlast !
Morsleben nicht besser als ASSE II
Bund nutzt DDR-Tradition schamlos aus! Kundgebung am Freitag
Im „Endlager für radioaktive Abfallstoffe im Morsleben“, kurz ERAM, in das zunächst die DDR ihren Atommüll einlagerte, dass dann aber 1990 von Bundesregierung und Energiewirtschaft begierig aufgegriffen und weiterbetrieben wurde, sieht es nicht besser aus, als in der ASSE II. Darauf weisen die Vertreter der Endlagerstandorte ASSE II, Morsleben, Gorleben und KONRAD hin und rufen für Freitag, den 10. Oktober um 08.00 Uhr morgens zu einer Kundgebung in Morsleben auf. Von 08.30 - 12.30 Uhr will Bundesumweltminister Gabriel die Anlage besuchen.
Bürgerinitiative Umweltschutz
01.10.2008 - 03:43
Die Bürgerinitiative ist am Montag in ihr neues Domizil in der Rosenstrasse umgezogen.
kirsten neubig
24.09.2008 - 19:09
Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt zu, radioaktive Gase und Partikel aus der Atommüllanlage Morsleben in die Umwelt abzuleiten
contrAtom
24.09.2008 - 14:19
Ein Transport mit radioaktiv belastetem Schrott aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim (Baden-Württemberg) ist auf dem Weg nach Lubmin. Das sagte ein Sprecher der Energiewerke Nord (EWN) heute.
hanno
21.09.2008 - 01:09
In Benken, im Schweizer Weinland am Hochrhein, demonstrierten heute etwa 1000 Menschen gegen die Pläne, dort ein Atommülllager zu errichten.
AKU Gronau
20.09.2008 - 21:08
Am Uran-Aktionstag (Uranium Action Day) haben in verschiedenen Ländern Aktionen gegen die Uranindustrie stattgefunden. Eine der Aktionen fand bei Gronau an der D-NL-Grenze statt. In Gronau steht die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage. Der niederländische Schwesterbetrieb steht 30 km westlich in Almelo. Beide Anlagen werden vom Urenco-Konzern betrieben. In St. Petersburg wurde u. a. gegen Urenco-Uranmülltransporte von Gronau / Almelo nach Rußland demonstriert.
LIgA
14.09.2008 - 21:05
Der nächste Castortransport nach Gorleben kommt voraussichtlich Anfang November. Dieser Transport wird wieder mal in Focus von regen Protestaktionen stehen. Die Behörden halten den genauen Termin so lange wie möglich immer geheim, AtomkraftgegnerInnen halten jedoch die Ohren steif und können meist den termin schon Monaten vor dem transport veröffentlichen. Die BesetzerInnen in Grün und Blau, die zum Teil schon sämtliche Brücken zwischen Lüneburg und Dannenberg überwachen tragen dazu bei, dass die EinwohnerInnen in der Gegend es auch spüren können: die heiße Fracht kommt. Castortransporte sind aber nicht die einzige Atomtransporte, die quer duch die Region um Lüneburg statt findet. Wir wissen z.B von Atomtransporten aus Hamburg nach Frankreich, die über Maschen und Seelze (Hannover) fahren.
Doch über solchen Transporte darf die Öffentlichkeit nicht informiert werden. "Verschlusssache", wie das niedersächsische Innenministerium der Lüneburger Initiative gegen Atomanlagen (LIgA) auf Anfrage mitteilte. Fachkundige Institutionen wie feuerwehr oder Krankenhäusern ignorierten ihrerseits die Anfrage.
Atomnix
14.09.2008 - 15:45
Hochradioaktiver Atommüll (abgebrannte Brennelemente) aus vier Forschungsreaktoren in Berlin, Geesthacht, Jülich und den Niederlanden wurde Ende August/Anfang September dieses Jahres als Sammeltransport über Bremerhaven mit dem britischen Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' in die USA nach dem Hafen in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina befördert. Der Atommüll-Transport soll am 22.09.08 in Charleston eintreffen. Von dort aus soll der Atommüll zur Savannah River Site des US Department of Energy bei Aiken im US-Bundesstaat South Carolina weiter transportiert werden.
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
12.09.2008 - 11:10
ASSE II / Schacht KONRAD:
- Sigmar Gabriel ist der Atommüll in seinem Wahlkreis lieb und teuer -
Die Probleme bei ASSE II waren jahrzehntelang bekannt, bevor Sigmar Gebriel letzte Woche vor der Presse den Gau in der Endlager-Frage verkündete. Das er die Probleme gerade jetzt anfaßt, ist eine politische Entscheidung und hat drei Gründe: 1. Gewachsener Druck vor Ort, 2. die 2009 anstehende Bundestagswahl - Gabriel vertritt den Wahlkreis ASSE II / Schacht KONRAD im Bundestag - und 3. Probleme bei Schacht KONRAD. Die will Gabriel seinem Wahlkreis im Wahljahr 2009 mit viel Geld versüssen.
Wolfgang Ehmke
11.09.2008 - 08:14
CDU plädiert blind für Gorleben - Parallelen zwischen der Asse II und
Gorleben werden geleugnet
Das Pilotprojekt für Gorleben, die Asse II bei Wolfenbüttel, säuft ab. Zum
Glück bricht das Kartell aus Lügen, Beschwichtigung und Vertuschung eher
zusammen als das Salzbergwerk, so dass der Hauch einer Chance gegeben
ist, den eingelagerten Atommüll zu bergen. In dieser Situation stattet
Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele Gorleben einen Besuch ab.
Statt eines Eingeständnisses, dass die Forschungsministerin Annette
Schavan (CDU), die noch zu Beginn des Jahres sich hinter die Betreiber,
das Helmholtz-Zentrum, gestellt hatte, versagt hat und dass nach der
Einsturzgefahr von Morsleben nun das zweite atomare Endlager in
Deutschland havariert, behauptet der CDU-Politiker, "Asse ist nicht
Gorleben".
www.asse2.de
11.09.2008 - 08:10
Freitag, 12. September: 2. Nacht am ASSE-Schacht:
Verstärkt und unübersehbar aufpASSEn !
Heute: NDR-1-Podium mit BfS-König und NMU Birkner in Remlingen
Dass sie auch nach dem Betreiberwechsel bei ASSE II sehr genau aufpASSEn werden, wie es mit dem havarierten Atommüll-Lager weitergeht, wollen AnwohnerInnen mit einer Aktion bei der 2. Nacht am ASSE-Schacht am kommenden Freitag, dem 19. September ab 18.00 Uhr deutlich machen. Am Waldrand knapp unterhalb der ASSE II steht schon jetzt ein 4m hohes A, dass in der Region verbreitete Zeichen für aufpASSEn. „Wir werden das A während der Aktion deutlich wachsen lassen“, sagt Udo Dettmann vom ASSE-II-Koordinationskreis, „damit jeder auch von weitem erkennt, dass hier das ungelöste Problem liegt“. Angepeilt sind 10m.
aktivistIn
08.09.2008 - 17:59
Am Montag Mittag haben AktivistInnen der Kampagne Gegenstrom08 kurzzeitig das Büro der GAL in Hamburg besetzt. Nach den Besetzungsaktionen der Baustelle des Kohlekraftwerkes Moorburg während des Klimacamps haben die AktivistInnen damit klar gestellt, dass ihr Widerstand gegen Kohlekraftwerke und die heuchlerische Politik der Regierenden weitergeht.
Wolfgang Ehmke
08.09.2008 - 11:27
Grüne sollen sich klar von Gorleben verabschieden
BI Umweltschutz appelliert an den Bundesvorstand der Grünen
Das politische Berlin diskutiert nach dem Rücktritt des SPD-Vorsitzenden und der Klärung der K-Frage in der SPD über künftige Regierungskoalitionen. Gewählt werden aber nicht nur "Köpfe", sondern Kandidatinnen und Kandidaten mit Köpfchen. Das Festhalten an der
Atomenergie blockiert Innovationen und eine nachhaltige Energie- und
Klimapolitik.
Wolfgang Ehmke
04.09.2008 - 09:51
"Bundesbehörde weiß, dass auch Gorleben untauglich ist"
Bürgerinitiative Umweltschutz veröffentlicht Brief an das
Bundesamt für Strahlenschutz
Geologische Parallelen zwischen dem havarierten
Atommüllendlager Asse II und dem Endlagerbau im Salzstock
Gorleben gehen über die Tatsache hinaus, dass in beiden
Fällen Salz als Lagergestein gewählt wurde - "eine an sich
fragwürdige Angelegenheit", meint die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
Wolfgang Ehmke
03.09.2008 - 01:57
Endlager-GAU in der Asse II
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: Der nächste GAU
droht in Gorleben
Endlich werde offiziell eingestanden, dass das Kalibergwerk
Asse II von Anfang an als Atommülllager ohne eine
entsprechende Genehmigung genutzt wurde und niemals
Sicherheitsanforderungen genügt habe. Aus Sicht der
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg greift
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel mit seiner Klarstellung
allerdings zu kurz.
Felix Ruwe
01.09.2008 - 20:42
Im Forschungsbergwerk ASSE Asse II bei Wolfenbüttel wurde zwischen 1973 und 1976 rechtswidrig hochradioaktiver Atommüll entsorgt. Die Brennelemente stammen aus dem Versuchsreaktor im Kernforschungszentrum Jülich, welches zur Zeit von der Landesregierung mit erheblichen Mitteln gefördert wird. Jülich ist das Zentrum zukünftiger Atomtechnologie aus NRW, sofern sich die Träume der CDU/FDP-Landesregierung verwirklichen lassen.
Pressekontakt GAAA
30.08.2008 - 20:42
Drei belgischen FriedensaktivistInnen ist es gelungen, den von Hunderten von Feldjägern und PolizistInnen bewachten Atomwaffen-Stützpunkt Büchel zu entern. Sie kletterten gegen 15.30 Uhr über den Zaun. Mit ihrer gewaltfreien Aktion protestierten sie gegen die Beteiligung Deutschlands an den Atomkriegsplänen der NATO.
Ralf Streck
21.08.2008 - 18:41
Der spanische Industrieminister Miguel Sebastián hat am Dienstag eine "harte" Strafe für die Betreiber des spanischen Atomkraftwerks Ascó angekündigt. Zuvor hatte die Atomaufsicht (CSN) den Betreibern Endesa und Iberdrola (ANAV) schwere Verstöße im Rahmen des Störfalls vorgeworfen, der sich schon im November 2007 ereignete und bis April verheimlicht wurde. Doch die auch diese Rekordstrafe ist eher etwas für die Portokasse von Endesa und Iberdrola und die CSN weiter die Schäden und die eigenen Fehler.
Bep
18.08.2008 - 17:35
Heute hat die GeFAP: Münchausen Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanzproblemen in HH Altona einen Förderturm aufgestellt und mit Probebohrungen des Salzstocks Othmarschen-Langenfelde begonnen. Fässer mit Atommüll wurden mit mobilen Transportern aus dem ganzen Stattgebiet angefahren und zur Einlagerung vorbereitet.
Atomnix
17.08.2008 - 17:04
Von den bundeseigenen Energiewerke Nord GmbH (EWN) ist ein Castor-Transport mit neun Atommüll-Behältern in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Greifswald-Lubmin beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beantragt worden. - Mit der Erteilung der Transportgenehmigung wird demnach 2008, Anfang 2009 gerechnet.