Antirassismus

(B) EINIGE GEDANKEN.....ÜBER DIE VERHINDERTE DEMONSTRATION VOM 22.11.2014 IN MARZAHN/ HELLERSDORF

 

EINIGE GEDANKEN…..

 

…..ÜBER DIE VERHINDERTE DEMONSTRATION VOM 22.11.2014 IN MARZAHN/ HELLERSDORF

 

Das war ja fast genauso ein Debakel für die Nazis wie Anfang der neunziger Jahre  vor dem Ernst Thälmann Park, von dem  wir in unserem Artikel berichtet haben. (http://www.einige-gedanken.de/Dokumente/Ansehen_Thaelmann.htm)

 

 

Dass Rassisten und Faschisten ihre Propaganda nicht im geplanten Umfang auf die Straße bringen konnten, ist nur zu begrüßen. Dass damit aber nicht alles gesagt ist, was mit dieser Demonstration in Zusammenhang steht, liegt ja auch auf der Hand.

 

Schon wieder Hetze gegen arabische Jugendliche

Die Bürgerpresse kann es einfach nicht lassen. Wenige Tage nachdem sie gegen arabischstämmige Jugendliche im Zusammenhang mit einer Theatervorstellung im Admiralspalast gehetzt hat, schlägt sie jetzt erneut zu. Diesesmal geht es gegen arabischstämmige junge Menschen, die Bus fahren wollten und dann vom Busfahrer rassistisch diskrimminiert wurden.

Wir bleiben Alle! Keine Macht den Nazis! Kein Vergeben, kein Vergessen! 

Zerstörung von Libyen durch NATO nun keine “Verschwörungstheorie” mehr

Die staatliche deutsche Märchenschau – Volker Schwenck aus dem ARD-Studio Kairo – gibt jetzt zu:
>>> Reportage aus Libyen – Ein Land im freien Fall: Seit dem Sturz des ehemaligen Diktators Gaddafi versinkt Libyen immer tiefer in Gewalt. Staatliche Strukturen zerbröseln, verfeindete Milizen bekämpfen sich, in der Hauptstadt Tripolis haben Islamisten die Macht übernommen. http://www.tagesschau.de/ausland/libyen-reportage-101.html <<<
Das, was die Märchenschau nun meldet, ist nichts weiter, als was ohnehin jeder weiß. Die NATO hat Libyen, unter dem Vorwand des Schutzes der Zivilbevölkerung, zerstört, massakriert und vernichtet. Ganz vorn dabei war immer die Tagesschau, mit stets neuen gruseligen Lügengeschichten zum Anheizen des Massakers, während sie gleichzeitig die Massaker der von ihr unterstützten Terroristen und der von ihr unterstützten NATO-Bomber verschwieg. Nach den Prinzipien der Nürnberger Tribunale gehören all diese Personen der Tagesschau angeklagt, genau wie seinerzeit Julius Streicher. Diese “Journalisten” der Tagesschau und anderer westlicher Massenmedien haben sich der gleichen Verbrechen schuldig gemacht wie Julius Streicher.
Doch die Verbrecher interessiert es einen Dreck, wessen sie sich schuldig gemacht haben. Niemand, der die Verbrechen des US-Empires unterstützt hat, wurde deswegen je ins Gefängnis gesperrt. Und in Deutschland schon gar nicht. Und weil das so ist, kann Volker Schwenck den von der Wikipedia als CIA-Agenten beschriebenen Terroristen Khalifa Hiftar auch locker als Führer des Widerstandes gegen den US-geführten Terrorismus in Libyen präsentieren. Streichers Erben haben sich noch nie der Wahrheit verpflichtet gefühlt. ........... https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/11/28/zerstorung-von-libyen... ..............

Rodney Reed: wird Texas einen Unschuldigen hinrichten?

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 Der Fall Rodney Reed – ein Dossier der Campaign to End the Death Penalty

 

Rodney Reed soll am 14. Januar 2015 in Texas hingerichtet werden. Das Beweismaterial, das auf seine Unschuld im Fall des Mordes an Stacey Stites 1996 in Bastrop, Texas, hindeutet, wird im folgenden Artikel der ehemaligen Austin-Chronicle-Reporterin Jordan Smith in der Zeitung Intercept klar dargelegt.

 

Es folgt eine Übersetzung des Artikels, dessen Original sich hier befindet:

https://firstlook.org/theintercept/2014/11/17/is-texas-getting-ready-kill-innocent-man/

 

Übersetzung: Michael Schiffmann

 

Tatsächlich war es wahrscheinlich so, dass Stacey von ihrem damaligen Verlobten und örtlichen Polizeibeamten Jimmy Fennell Jr. getötet wurde. Fennell verbüßt derzeit eine Haftstrafe wegen sexueller Nötigung einer Frau, die sich in seinem Gewahrsam befand, während er Polizist im texanischen Georgetown war. Hier offenbart sein Opfer, Connie Lear, erstmals ihre Identität, um zugunsten Rodney Reeds auszusagen. Der Artikel weist außerdem auf mehrere Mitglieder der Familie von Stacey Sites hin, die ebenfalls der Ansicht sind, dass Rodney Reed unschuldig und Jimmy Fennell der wahre Mörder ihrer Angehörigen ist.

 

Wir bitten um weite Verbreitung dieses Artikels; weitere Informationen über den Fall und die gegenwärtige Situation finden sich unter Facebook.com/texasinjustice.

 

Triggerwarnung: im Folgenden werden mehrfach schwere sexuelle Gewalttaten angesprochen, die  mit den Details des Falls zusammenhängen.

[MUC] Fotos: Hungerstreik-Camp am Sendlinger Tor & Räumung

Das Hungerstreik-Camp der etwa 35 Flüchtlinge wurde am fünften Tag gewaltsam durch etwa 500 Polizist_innen geräumt.

Nach einem 5-tägigen Hungerstreik und zugleich am ersten Tag des Durststreiks von etwa 35 Flüchtlingen wurde deren Zeltlager am Sendlinger-Tor-Platz am späten Mittwochabend geräumt. Mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei und des USKs stürmten den Platz gegen 22 Uhr, umzingelten die Zelte und kesselten Supporter_innen. Die meisten der Hungerstreikenden waren jedoch bereits kurz vor dem gewaltsamen Zugriff auf nahegelegene Bäume geklettert und suchten dort Schutz vor der Polizei.

Hochaufgelöste Fotos und ausführlicher Bericht hier: https://www.flickr.com/photos/128414175@N07/sets/72157647155801724/

Fotos: Silvio Meier Demonstration 2014

Mehrere tausend Teilnehmer'innen beteiligten sich am 22. November 2014 an der Gedenk-Demonstration für Silvio Meier. Der Antifaschist und Hausbesetzer wurde am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariter Straße von Neonazis erstochen.

Ferguson: Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts

Aus aktuellem Anlass stellen wir hier die Übersetzung der Broschüre: "Ferguson: Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts" ein. Sie stammt aus dem autonomen Blättchen Nr. 19 und behandelt Hintergründe und den Ablauf der Proteste und Aufstände im August diesen Jahres.

Die Innenministerkonferenz kommt nach Köln

Plakate gegen die IMK 2014

Im Dezember trifft sich die Innenministerkonferenz in Köln. Die diesjährige IMK steht im Kontext einer geopolitisch brisanten Lage. Während der religiös fundamentalistische "Islamische Staat" in Syrien und Irak mit brutalsten und mörderischen Mitteln die Macht erobern will und dadurch tausende Menschen fliehen müssen, spielt Deutschland sowohl eine tragende Rolle in der Abschottung Europas gegen Flüchtende wie auch bei der Repression gegen die kurdische Bewegung, die sich (nicht nur) dem IS in den Weg stellt. Sowohl der staatliche Rassismus gegen Flüchtlinge als auch die Repression gegen die kurdische Bewegung werden maßgeblich von den Innenministerien organisiert und bei der IMK diskutiert.

Ein breites Bündnis aus kurdischen, antirassistischen und linken Gruppen ist daher auch am Start und wird am 6. Dezember in Köln zusammen gegen Abschottung und Repression auf die Straße gehen. Die Botschaft ist dabei klar: Grenzen überwinden, PKK-Verbot aufheben!

Cleveland / Ferguson: Polizist in Cleveland schoss sofort auf Zwölfjährigen

Cleveland/Ferguson Video: Polizist in Cleveland schoss sofort auf Zwölfjährigen
Nach dem Tod eines Zwölfjährigen durch Polizeischüsse in der US-Stadt Cleveland (Ohio) sind neue Details ans Licht gekommen.
Protest in Cleveland. In der Stadt im Nordosten der USA erschuoss ein Polizist einen Zwölfjährigen, der eine Spielzeugpistole in den Händen hielt. Foto: David Maxwell
Ein von der Polizei veröffentlichtes Video zeigt nach Angaben von US-Medien, dass die herbeigerufenen Beamten innerhalb von Sekunden die Schüsse auf den jungen Afro-Amerikaner abgaben.
Auf dem Video ist zu sehen, wie die Beamten aus ihrem Auto stürzen und sofort ihre Waffen zücken. Der Junge trug bei dem Vorfall am Samstag eine Softair-Pistole bei sich - die Polizei gab an, die Beamten hätten die Waffe für echt gehalten.
Dagegen flauten die landesweiten Proteste wegen des Todes des 18-jährigen Michael Brown, der im August in der Kleinstadt Ferguson (Missouri) ebenfalls durch Polizeischüsse ums Leben gekommen war, in der Nacht zu Donnerstag merklich ab. Nach Angaben von US-Medien kam es in Ferguson und Los Angeles lediglich zu kleineren Zwischenfällen. Im an Ferguson grenzenden St. Louis versuchten Mitglieder einer etwa 200 Personen umfassenden Demonstrantengruppe am Mittwoch ins Rathaus zu gelangen. Polizisten setzten Medienberichten zufolge Pfefferspray gegen sie ein.

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