Weimar: Internationaler Tag gegen Homophobie
Vor 18 Jahren - am 17. Mai 1990 - beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation WHO längst Überfälliges: Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Diesen Anlass nutzten heute in Weimar ca. 25 Menschen um gegen Homophobie und sexuelle Normierung zu demonstrieren und nachträglich den Internationalen Tag gegen Homophobie kundzutun.
Dazu aufgerufen hatten die Antifagruppe Weimar, die Antifagruppe Weimarer Land, die Grüne Jugend Weimar und die Gruppen Bella Donne Feminista und Wider die Natur. Gegen 14:00 Uhr versammelten sich ca 25 Menschen auf dem Theaterplatz und verteilten zu Happy Gay Rave und Experimenteller Musik viele Flyer gegen Homophobie.
Obwohl einige Menschen interessiert den Info-Stand studierten gab es etliche Leute die ablehnend und empört reagierten, was beweist, dass Homosexualität für viele Menschen immer noch Tabu- und Reizthema ist.
In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Ursachen für Homophobie in der strikten Trennung zwischen den Geschlechtern "Mann" und "Frau" und in heterosexuellen Idealmodellen zu finden sei. Die Redner?innen riefen dazu auf eigene sexuelle Identität zu hinterfragen, spielerisch mit Gender-Roles umzugehen und diese aufzubrechen.
Bereits am 17. Mai hatten die genannten Gruppen nach Sondershausen mobilisiert um den Tag gegen Homophobie auf der Demonstration gegen den "Thüringentag der nationalen Jugend" zu thematisieren. Auch dort wurden Flugblätter verteilt und ein Redebeitrag gehalten. Am selbigen Abend fand ein gut besuchter Vortrag in der Gerberstraße zu "Homophobie und gemachten Geschlechtern" statt.
Die aufrufenden Gruppen kündigten an weiter zu diesen Themen zu arbeiten und immer wieder in der Öffentlichkeit zu intervenieren.
Obwohl einige Menschen interessiert den Info-Stand studierten gab es etliche Leute die ablehnend und empört reagierten, was beweist, dass Homosexualität für viele Menschen immer noch Tabu- und Reizthema ist.
In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Ursachen für Homophobie in der strikten Trennung zwischen den Geschlechtern "Mann" und "Frau" und in heterosexuellen Idealmodellen zu finden sei. Die Redner?innen riefen dazu auf eigene sexuelle Identität zu hinterfragen, spielerisch mit Gender-Roles umzugehen und diese aufzubrechen.
Bereits am 17. Mai hatten die genannten Gruppen nach Sondershausen mobilisiert um den Tag gegen Homophobie auf der Demonstration gegen den "Thüringentag der nationalen Jugend" zu thematisieren. Auch dort wurden Flugblätter verteilt und ein Redebeitrag gehalten. Am selbigen Abend fand ein gut besuchter Vortrag in der Gerberstraße zu "Homophobie und gemachten Geschlechtern" statt.
Die aufrufenden Gruppen kündigten an weiter zu diesen Themen zu arbeiten und immer wieder in der Öffentlichkeit zu intervenieren.
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Flyer zum 17. Mai (2.7M)

Ergänzungen
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