Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Hamburger Perspektiventage 17./18. Mai 2008
Am kommenden Wochenende finden die linken und linksradikalen, spektrenübergreifenden Perspektiventage für Hamburg in der HWP (Uni Campus) statt.
"Warum Perspektiventage?
Vor ein paar Monaten fanden in Berlin bereits Perspektiventage statt. Dabei wurde deutlich, dass ein großes Interesse an neuen Perspektiven der Zusammenarbeit besteht und es auch viele Ideen gibt. Diese scheitern aber häufig daran, dass das Netz, welches auf bundesweiten Treffen entsteht, zu grobmaschig ist. Meist ist so „nur“ eine punktuelle Zusammenarbeit möglich, die kampagnenbezogen und zeitlich beschränkt ist. Das ist schade, denn bei der Frage nach der persönlichen Motivation zur „politischen“ Arbeit steht doch immer der Gedanke eines tatsächlichen gesellschaftlichen Wandels im Vordergrund. Diese Motivation braucht Perspektiven. Aus diesem Grund laden wir euch ein, über die eigene Gruppe hinaus und gemeinsam über tatsächliche Alltagspraktiken und Vernetzungen zu diskutieren und zu utopieren. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die z.B. damit anfängt, kostenlos zu kopieren oder sich gegenseitig zu unterstützen, sich aber auf eine Organisierung im Alltag und tatsächliche gesellschaftliche Interventionsfähigkeit ausdehnen soll."
http://hamburg.perspektiventage.de/index.php
Vor ein paar Monaten fanden in Berlin bereits Perspektiventage statt. Dabei wurde deutlich, dass ein großes Interesse an neuen Perspektiven der Zusammenarbeit besteht und es auch viele Ideen gibt. Diese scheitern aber häufig daran, dass das Netz, welches auf bundesweiten Treffen entsteht, zu grobmaschig ist. Meist ist so „nur“ eine punktuelle Zusammenarbeit möglich, die kampagnenbezogen und zeitlich beschränkt ist. Das ist schade, denn bei der Frage nach der persönlichen Motivation zur „politischen“ Arbeit steht doch immer der Gedanke eines tatsächlichen gesellschaftlichen Wandels im Vordergrund. Diese Motivation braucht Perspektiven. Aus diesem Grund laden wir euch ein, über die eigene Gruppe hinaus und gemeinsam über tatsächliche Alltagspraktiken und Vernetzungen zu diskutieren und zu utopieren. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die z.B. damit anfängt, kostenlos zu kopieren oder sich gegenseitig zu unterstützen, sich aber auf eine Organisierung im Alltag und tatsächliche gesellschaftliche Interventionsfähigkeit ausdehnen soll."
http://hamburg.perspektiventage.de/index.php
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Der komplette Einladungstext
spektrenübergreifenden Perspektiventagen in und für Hamburg
Wofür engagieren wir uns? Wo wollen wir hin? Was fordern wir und von wem?
Warum Perspektiventage?
Vor ein paar Monaten fanden in Berlin bereits Perspektiventage statt. Dabei wurde deutlich, dass ein großes Interesse an neuen Perspektiven der Zusammenarbeit besteht und es auch viele Ideen gibt. Diese scheitern aber häufig daran, dass das Netz, welches auf bundesweiten Treffen entsteht, zu grobmaschig ist. Meist ist so „nur“ eine punktuelle Zusammenarbeit möglich, die kampagnenbezogen und zeitlich beschränkt ist. Das ist schade, denn bei der Frage nach der persönlichen Motivation zur „politischen“ Arbeit steht doch immer der Gedanke eines tatsächlichen gesellschaftlichen Wandels im Vordergrund. Diese Motivation braucht Perspektiven. Aus diesem Grund laden wir euch ein, über die eigene Gruppe hinaus und gemeinsam über tatsächliche Alltagspraktiken und Vernetzungen zu diskutieren und zu utopieren. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die z.B. damit anfängt, kostenlos zu kopieren oder sich gegenseitig zu unterstützen, sich aber auf eine Organisierung im Alltag und tatsächliche gesellschaftliche Interventionsfähigkeit ausdehnen soll.
Für eine Welt in die viele Welten passen
Die Perspektiventage richten sich an alle linken & linksradikalen Spektren. Dabei ist klar, dass ein Konsens auf allen Ebenen manchmal nicht in Frage kommt, häufig jedoch auch nicht notwendig ist. Die Perspektiventage dienen NICHT dazu, ein gemeinsames Selbstverständnis zu finden; vielmehr wollen wir einen offenen Raum anbieten, in dem ein -gerne auch kontroverser- Austausch von Gedanken und praktizierter Lebens- und Politikerfahrung betrieben wird. Es geht also nicht um EINE Meinung oder um DIE gemeinsame Klammer, sondern um eine tragfähige Zusammenarbeit, die ein anderes Leben ermöglicht. Und das jeden Tag.
Zum Charakter der Perspektiventage
Die Perspektiventage verstehen sich als ein offener Raum für Ideen der Zusammenarbeit aber auch zur Entwicklung von konkreten Lebensperspektiven und Utopien. Wichtig ist dabei, dass die Perspektiventage nicht als Plattform der Werbung für die eigene Gruppe oder Ideologie instrumentalisiert werden. Das Programm soll von allen Teilnehmenden gefüllt und gestaltet werden. Dies geschieht einerseits in organisierten Workshops, andererseits im Open Space, wo jede/r zu Diskussionen aufrufen kann, die ihr/ihm gerade unter den Nägeln brennen. Ein gemeinsames Plenum hält alle auf den Stand. Wir erwarten auch bei kontroversen Diskussionen und Meinungen ein solidarisches Miteinander und einen respektvollen Umgang.
... und danach
Langfristig geht es darum, die Nischenpolitik zu durchbrechen und einen Ausweg aus der ständigen politischen Defensive zu finden, sowie antikapitalistische Alternativen zu entwickeln, um die Kluft zwischen gelebtem und geträumtem Alltag zu verkleinern.
Der Vorbereitungskreis