8. MAI - Berlin Evangelische Fachhochschule
"8.Mai- Wer nicht, feiert hat verloren!"
Unter diesem Motto ließen linkspolitische AktivistInnen der Evangelischen Fachhochschule(EFB) am vergangenem Donnerstag dem 8.Mai - dem Tag der Befreiung und des Widerstandes - für alle Studierende und Lehrende der EFB die Sektkorken knallen und feierten gemeinsam die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht, den Niedergang des Nationalsozialismus und der daraus resultierenden Befreiung für Millionen vom Hitlerfaschismus Verfolgte.
Unter diesem Motto ließen linkspolitische AktivistInnen der Evangelischen Fachhochschule(EFB) am vergangenem Donnerstag dem 8.Mai - dem Tag der Befreiung und des Widerstandes - für alle Studierende und Lehrende der EFB die Sektkorken knallen und feierten gemeinsam die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht, den Niedergang des Nationalsozialismus und der daraus resultierenden Befreiung für Millionen vom Hitlerfaschismus Verfolgte.
Die linke sds.efb-hochschulgruppe (Kontakt:
sds-efb@web.de) sowie die Autonome Hochschulgruppe der EFB schenkten kostenlos Sekt aus,informierten Interessierte über die Hintergründe des 8.Mai und machten darauf aufmerksam, dass ein Tag wie dieser zu feiern sei, was auf eine weitgehend sehr positive Resonanz stoß. So wurde INFO-Material- u.a. auch zu der Nazimarke "Thor Steinar", oder zu Burschenschaften , usw. - sowie der Sekt und die musikalische Unterhaltung aus der Dose von den Studierenden der EFB dankend angenommen. Da der Infostand nicht beim Rektorat angemeldet wurde und das ein Grund für die Rektorin der Hochschule sei, den Stand zu räumen, drohte die Stimmung kurz zu kippen. Der wehemente Protest der Studierenden konnte eine angedrohte "Räumung" des Standes erfolgreich verhindern, sodass ausgelassen und der Nicht- Anmeldung unbeachtet weiter gefeiert werden konnte.
Folgender Text wurde unter die Studierenden gebracht und in den Seminarräumen und Hörsäälen verteilt:
8. MAI – TAG DER BEFREIUNG
WER NICHT FEIRET HAT VERLOREN !!!
Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 markiert das Ende des nationalsozialistischen Deutschland. Für Millionen von KZ-Häftlingen, ZwangsarbeiterInnen, WiderstandskämpferInnen Sinti und Roma, politischen Gegnern und die Bevölkerungsmehrheit fast aller Staaten Europas war der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung und des Widerstandes. Dieser Tag markiert das Ende der nazistischen Diktatur. Mit ihm endeten die Durchhalteparolen und die Illusion vom „Endsieg“. Mit dem 8. Mai endete auch die systematische Vernichtungspolitik der Nazis. Wer diesen Tag als einen der "Niederlage" begeht, drückt damit seine anhaltende Verbundenheit mit dem "Dritten Reich" oder seinen Institutionen aus.
Während in den Ländern der ehemaligen Alliierten der 8. Mai feierlich begangen wird, ist das in Deutschland bei weiten keine Selbstverständlichkeit. In der DDR wurde der 8. Mai offiziell als Feiertag begangen, was absurder Weise noch 1975 der Mehrheit des deutschen Bundestags als Vorwand diente, gegen eine Gedenkveranstaltung zu stimmen.
Im rechtskonservativen Lager zum Bsp. von Alfred Dregger (1982-91 CDU/CSU Fraktionsvorsitzender im Bundestag) wurde immer wieder versucht den 8. Mai öffentlich als "Tag der Niederlage" und "Sowjetisierung Mitteldeutschlands" zu deklarieren. Bis heute gibt es kaum einen positiven Bezug der deutschen Bevölkerung auf den 8. Mai als Tag der Befreiung. Jegliche Medienpräsenz, einen öffentlichen Diskurs oder gar feiernde Menschen auf der Strasse sind sehr rar. Den Tag der Befreiung als solchen zu begreifen, bedeutet zum einen die Verbrechen des Nationalsozialismus anzuerkennen und die Tatsache, dass der mangelnde Widerstand und die mehrheitliche Bevölkerungshaltung ein Eingreifen von Außen notwendig machten. In der Tat wurden nicht die Nazi-Deutschen vom "Bombenhagel" befreit, sondern die von ihnen Verfolgten.
Wir danken den alliierten Streitkräften, den Partisanen und WiderstandskämpferInnen und allen die dazu beigetragen haben, der deutschen Barbarei ein Ende zu setzen. Wir wollen das Ende und die Befreiung des Nationalsozialismus feiern - feiern - feiern – YEAH !!!
sds-efb@web.de) sowie die Autonome Hochschulgruppe der EFB schenkten kostenlos Sekt aus,informierten Interessierte über die Hintergründe des 8.Mai und machten darauf aufmerksam, dass ein Tag wie dieser zu feiern sei, was auf eine weitgehend sehr positive Resonanz stoß. So wurde INFO-Material- u.a. auch zu der Nazimarke "Thor Steinar", oder zu Burschenschaften , usw. - sowie der Sekt und die musikalische Unterhaltung aus der Dose von den Studierenden der EFB dankend angenommen. Da der Infostand nicht beim Rektorat angemeldet wurde und das ein Grund für die Rektorin der Hochschule sei, den Stand zu räumen, drohte die Stimmung kurz zu kippen. Der wehemente Protest der Studierenden konnte eine angedrohte "Räumung" des Standes erfolgreich verhindern, sodass ausgelassen und der Nicht- Anmeldung unbeachtet weiter gefeiert werden konnte. Folgender Text wurde unter die Studierenden gebracht und in den Seminarräumen und Hörsäälen verteilt:
8. MAI – TAG DER BEFREIUNG
WER NICHT FEIRET HAT VERLOREN !!!
Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 markiert das Ende des nationalsozialistischen Deutschland. Für Millionen von KZ-Häftlingen, ZwangsarbeiterInnen, WiderstandskämpferInnen Sinti und Roma, politischen Gegnern und die Bevölkerungsmehrheit fast aller Staaten Europas war der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung und des Widerstandes. Dieser Tag markiert das Ende der nazistischen Diktatur. Mit ihm endeten die Durchhalteparolen und die Illusion vom „Endsieg“. Mit dem 8. Mai endete auch die systematische Vernichtungspolitik der Nazis. Wer diesen Tag als einen der "Niederlage" begeht, drückt damit seine anhaltende Verbundenheit mit dem "Dritten Reich" oder seinen Institutionen aus.
Während in den Ländern der ehemaligen Alliierten der 8. Mai feierlich begangen wird, ist das in Deutschland bei weiten keine Selbstverständlichkeit. In der DDR wurde der 8. Mai offiziell als Feiertag begangen, was absurder Weise noch 1975 der Mehrheit des deutschen Bundestags als Vorwand diente, gegen eine Gedenkveranstaltung zu stimmen.
Im rechtskonservativen Lager zum Bsp. von Alfred Dregger (1982-91 CDU/CSU Fraktionsvorsitzender im Bundestag) wurde immer wieder versucht den 8. Mai öffentlich als "Tag der Niederlage" und "Sowjetisierung Mitteldeutschlands" zu deklarieren. Bis heute gibt es kaum einen positiven Bezug der deutschen Bevölkerung auf den 8. Mai als Tag der Befreiung. Jegliche Medienpräsenz, einen öffentlichen Diskurs oder gar feiernde Menschen auf der Strasse sind sehr rar. Den Tag der Befreiung als solchen zu begreifen, bedeutet zum einen die Verbrechen des Nationalsozialismus anzuerkennen und die Tatsache, dass der mangelnde Widerstand und die mehrheitliche Bevölkerungshaltung ein Eingreifen von Außen notwendig machten. In der Tat wurden nicht die Nazi-Deutschen vom "Bombenhagel" befreit, sondern die von ihnen Verfolgten.
Wir danken den alliierten Streitkräften, den Partisanen und WiderstandskämpferInnen und allen die dazu beigetragen haben, der deutschen Barbarei ein Ende zu setzen. Wir wollen das Ende und die Befreiung des Nationalsozialismus feiern - feiern - feiern – YEAH !!!
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Tja — mein name
soso — kein name
no style — mr harris
Auschwitz auch Teil der Moderne — pop
Für den offiziellen "Tag der Befreiung" — NoNPD
blind — blinder
langsam ist mal gut — name