Barmbeker Brandsätze und die BILD
Antifas, Neonazis, Autonome, Hooligans, Jugendliche, Hedonisten, Barmbeker, Polizisten, Bürger, Punker, Journalisten, Politiker, Juristen - sie alle sind sich in einem Punkt einig: Es hat gewaltig gekracht am 1. Mai in Hamburg-Barmbek. Niemand kann bestreiten, dass es zu exzessiven Gewaltausbrüchen gekommen ist. Dennoch blieb die mediale Darstellung der Wirklichkeit oftmals auf der Strecke, wie allein zwei Beispiele zeigen. Sie demonstrieren einmal mehr, wie leicht die breite Öffentlichkeit über Ereignisse am Rande von Demonstrationen getäuscht werden kann.
Schaut Euch mal das sechste von den 14 Fotos auf folgender Seite an und lest aufmerksam die Bildunterschrift:
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/05/02/hamburg-randale/autos-brennen,geo=4433644.html
Nun schaut Euch mal die bewegten Bilder eines anderen Augenzeugen von derselben Situation an:
http://youtube.com/watch?v=5ALYMaPU8Og
Hier vermeintlicher Feuerteufel, da nachweislich Brandbekämpfer. Gut, dass der braune Pullover eine Kapuze hatte.
Interessant ist auch die Geschichte eines ausgebrannten Wagens der Bundespolizei, die in den Bildunterschriften der letzten drei Fotos auf BILD.Online erzählt wird:
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/05/02/hamburg-randale/autos-brennen,geo=4433644.html
Bei BILD heißt es: "Chaoten" hätten die Windschutzscheibe eingeschlagen, "....später flog ein Brandsatz."
Zufällig kenne ich verlässliche Augenzeugenberichte, wonach die Windschutzscheibe des Fords von einem Polizisten mit einem Schlagstock eingeschlagen worden sein soll. Wahrscheinlich aus einem technischen Grund. Warum sonst?
Angezündet wurde es laut Zeugenaussage sehr viel später, indem von einer vermummten Person ein brennendes Stück Papier auf den Rücksitz gelegt wurde. Ein fliegender Brandsatz hört sich natürlich krasser an...
Fakt ist, das Auto hat gebrannt. Fakt ist aber auch, dass BILD die Texte zu ihren Bildern frei erfunden hat - eine Praxis, die in Zeiten von Presseagenturen und Internet immer mehr zum Trend wird - bei allen Medien!!!!!!!!!! Das macht Angst.
Wer kennt ähnliche Geschichten vom 1. Mai in Hamburg?
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/05/02/hamburg-randale/autos-brennen,geo=4433644.html Nun schaut Euch mal die bewegten Bilder eines anderen Augenzeugen von derselben Situation an:
http://youtube.com/watch?v=5ALYMaPU8Og Hier vermeintlicher Feuerteufel, da nachweislich Brandbekämpfer. Gut, dass der braune Pullover eine Kapuze hatte.
Interessant ist auch die Geschichte eines ausgebrannten Wagens der Bundespolizei, die in den Bildunterschriften der letzten drei Fotos auf BILD.Online erzählt wird:
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/05/02/hamburg-randale/autos-brennen,geo=4433644.html Bei BILD heißt es: "Chaoten" hätten die Windschutzscheibe eingeschlagen, "....später flog ein Brandsatz."
Zufällig kenne ich verlässliche Augenzeugenberichte, wonach die Windschutzscheibe des Fords von einem Polizisten mit einem Schlagstock eingeschlagen worden sein soll. Wahrscheinlich aus einem technischen Grund. Warum sonst?
Angezündet wurde es laut Zeugenaussage sehr viel später, indem von einer vermummten Person ein brennendes Stück Papier auf den Rücksitz gelegt wurde. Ein fliegender Brandsatz hört sich natürlich krasser an...
Fakt ist, das Auto hat gebrannt. Fakt ist aber auch, dass BILD die Texte zu ihren Bildern frei erfunden hat - eine Praxis, die in Zeiten von Presseagenturen und Internet immer mehr zum Trend wird - bei allen Medien!!!!!!!!!! Das macht Angst.
Wer kennt ähnliche Geschichten vom 1. Mai in Hamburg?
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Wallraff
Andere Zeitungen denken sich natürlich auch gerne mal Artikel aus.
nun
Alt - aber WICHTIG!
mehr über Bild-Artikel und deren
ist immer das selbe
beim g8 in rostock wurde geld geboten damit sich leute für die kamera in scene setzten.
das foto unten war dann auf bild titelseite nur aus anderer perspektive,fotographiert von dem mann in rahmen.wer das noch hat kanns ja mal reinsetzten.einige reporter haben dort auch eine kiste bier geboten wenn die punker mal ein bischen rabatz machen.
aktuelle Stunde morgen in der Bürgerschaft
Quelle
Ich hoffe irgendwer hat das auf dem Schirm, geht da morgen hin und berichtet drüber. Ich kann leider selbst nicht.
Alle Bullen waren abgezogen
Vielen Dank für die Zusammenfassung.
Die dann brennenden Wagen standen in der Saarlandstr. am S-Bhf alte Wöhr.
Nur dort haben Wagen gebrannt.
Bis ca 30min vorher standen auch die Busse der Nazis an genau dieser Stelle, die auch bis ca 30min vor den Bränden von Starken Polizeikräften weiträumig abgesperrt war.
Dann wurden die Busse richtung Süden abgefahren und innnerhalb von wenigen Minuten wurden alle! Bullen in dem Bereich abgezogen.
Auch jene, die vorher noch die Busse schützten.
Ihr werdet sehen, daß auf allen Videos und Fotos keine Bullen zu sehen sind.
Die sind erst wieder gekommen, als die Wagen schon in voller Ausdehnung brannten.
Zufall?
Recherche Nord zur Polizei-Strategie
Das desaströse Scheitern des Polizeieinsatzes in Hamburg am 1. Mai schlägt Tage danach noch hohe Wellen und wird wohl auch noch einmal Thema in der nächsten Senatssitzung werden. Gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Justiz (Hamburger OVG), Polizei und Verfassungsschutz, die das Ganze zur komödiantischen Farce verkommen lassen, missen an ernsthafter Aufarbeitung des Tages und irgendwo dazwischen gibt der scheidende Innensenator Nagel überflüssige Kommentare ab, die wohl eher den Sinn des Öles im Feuer bezwecken, anstatt einer thematischen Auseinandersetzung zu den Ereignissen.
zum Text
Augenzeugenbericht
Das Feuer sprang dann im Laufe der Zeit auf die weiteren Wagen über, die direkt neben den zwei brennenden Wagen standen (in schräger Anordnung). Die Feuerwehr löschte zunächst den brennenden Bullenwagen, der vorher auf dem Dach lag und von einer Gruppe Cops umgedreht und auf die Seite nahe des Gebüschs gestellt wurde, nur mäßig ab, verzog sich dann wieder. Klartext: die Feuerwehr kam, löschte kurz ab, verzog sich, obwohl das Bullenauto weiterhin offensichtlich brannte.
Zu den weiteren Wagen: hier hätte ein Eingreifen der Feuerwehr, von Wasserwerfern (es sollen ja zahlreiche vorhanden gewesen sein) ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge verhindern können. In diesem Fall muss man davon ausgehen, dass die Fahrzeuge absichtlich ausbrennen sollten. Über der ganzen Szenerie schwebte nämlich ein Polizeihubschrauber, der dies "beobachten" konnte. Die Polizei wusste also genauestens Bescheid!
Noch'n Augenzeugenbericht
Von dieser Brücke hatten sich zwei Aktivisten mit einem Transparent "Sieg der Liebe" halb abgeseilt, und so den Nazi-Bussen die Weiterfahrt versperrt.
Als der besagte Streifenwagen brannte kam von Süden her ein Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht herangefahren.
drei oder vier Personen stellten sich diesem friedlich in den Weg. so daß es anhälten musste.
Aber nur kurz. Mehrere Umstehende äusserten ihr Unverständniss gegen die FW-Blockade, worauf die Blockierer die Straße wieder freigaben.
Das Feuerwehrfahrzeu legte aber den Rückwärtsgang ein und fuhr wieder weg.
Es wurde in KEINER Weise bedroht, die Stimmung dort war auch überhaupt nicht agressiv.
Wie schon bemerkt waren zu dem Zeitpunkt weit und breit keine Bullen mehr zu sehen.
(bis auf den Hubschrauber)
Ich hab' nicht gesehen wie die Autos in Brand gerieten, aber mehrere Augenzeugen vor Ort erklärten, daß nur ein Auto gzündelt wurde, die anderen wohl mehr aus versehen mit in Brand gerieten.
Was für den Abseits stehenden Braunen Kleinbus aber nicht zutreffen kann.
das Lesecafé
es mögen nicht 500 gewesen sein aber 100waren es mit sicherheit!
und das man da nun nichts mehr von sieht:
ist einfach weil stühle und tische so wie zerstörtes inventar relativ schnell wegzuräumen und gegen neues zu tauschen ist.
was diese aktion sollte weiß ich nicht!
auch das mit dem krankenhaus: warum dort autos zerstören und scheiben einschmeissen?
warum sich auf der intensivstation verschanzen?
zum glück ist dabei keiner ernstlich verletzt worden!
und wer nun sagt weil die bullen da waren, die hätten ja angefangen
bullen kamen erst sehr viel später dazu!
Lesecafé
Vielleicht war diese Aktion (die, wie du ja sagst, wirklich stattgefunden hat) eine Art Vergeltung für folgendes:
Ich war gg. 15 Uhr in der Nähe des Lesecafés, das nicht weit von der S-Bahn Alte Wöhr/Saarlandstrasse entfernt liegt. Das es dort um diese Zeit heftigst abging, muss ich wohl nicht näher erläutern.
Eine Gruppe von etwa 20 Demonstranten kam plötzlich in Richtung Lesecafé, zunächst völllig ruhig.
Einer schnappte sich unvermittelt zwei Kästen Leergut und flüchtete.
Der Kellner meinte, den großen Macker markieren zu müssen und legte sich mit den Demonstraten an.
Es kam zu einem Tumult und einer Rangelei zwischen Kellner, Wirt und Demonstranten, die auch ohne Erfolg die Gäste aufforderten, sich an der Demo zu beteiligten anstatt nur dumm rumzusitzen etc.
Daraufhin sind die Demonstranten aber OHNE das Lokal anzugreifen Richtung Saarlandstrasse abgezogen, wo inzwischen die Wasserwerfer im Einsatz waren und schon die Autos brannten.
Ich war noch etwa 10 Minuten in der Nähe des Lesecafés, wo sich die Situation wieder beruhigt hatte...
Ergänzung zum Lesecafé...
Ich korrigiere mich: Ich war gg. 14.30 (nicht 15 Uhr) am Lesecafé und habe o.g. Aktion miterlebt.
Nach 10 min. bin ich dann gegangen, also gg. 14:40.
Habe folgenden Artikel gefunden, lt. dem sich der "Überfall" auf das Lesecafé um 14:47 (!) ereignete:
Also hat der "Überfall" nur wenige Minuten, nachdem ich das Lesecafé verlassen habe, stattgefunden.
Bildzeitung
@ nic
Mensch stellt sich doch wirklich die Frage, was der Mob da wollte! Das hate alles nix, aber rein gar nix mit der Demo etc zu tun, das war einfach Randale um der Randale willen!!
lese cafe
1. dass dort natürlich nur sog. spießer verkehren ist klar (ist ja ein "lese"cafe = langweilig)
2. wenn irgendwo idioten aufkreuzen und ein cafe bestehlen, kann man kaum erwarten, dass sich die besucher des cafes spontan aufraffen, anschließen und mit diesen demonstrieren gehen (was für ein absurder gedanke)
3. welchen sinn erfüllte das ganze, bis auf persönliche bereicherung und randale?
4. toll, dass es zu der zeit an der saarlandstraße "heftigst abging". warum waren die leute dann nicht dort, sondern lieber mit diebstählen und rumstressen in einem cafe beschäftigt?
es gibt ja immer tolle ausreden für jeden möglichen scheiß. hauptsache alle anderen bauen scheiße, man selber war / ist ja voll korrekt. mal brennt ein auto, weils einem nazi gehört - wenns dann doch ein journalist war, dann brennt das auto eben, weils ein BMW war und familie quandt dort mit aktien beteiligt ist (bizarrer scheiß) oder man hat es dann doch nicht angezündet sondern es sind die flammen übergesprungen und eigentlich ist deshalb die feuerwehr schuld. alles quatsch. ich habe selber gesehen, wie mehrere autos (die nicht zu den besagten nazi-karren gehörten) an der saarlandstraße angezündet wurden. das die polizei nur beobachtet hat (mit sicherheit auch in zivil) ist allerdings auch war und evtl. wars auch so gewollt um schöne presse-fotos zu gewinnen (wir haben ja auch ne neue regierung, die man für die bereitstellung zusätzlicher mittel gewinnen will).
@falk/Egon/Mensch
Fakt ist aber, dass schlichtweg kein Überfall auf das Lesecafe stattgefunden hat und schon gar nicht von "500 Autonomen"!
Fakt ist es gab diesen überfall!
die helfer waren übrigends auch "linke" es geht also auch das wir uns um "normale" bürger kümmern!!!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@Walraff — Sam
indymedia ist aber auch nicht besser! — NN
@NN — M&M
@M&M — NN
zum Video ... — NotMe
@notme — autonomer
taz - 07.05. — Pfote
vorschlag — kritischer linker
zu diesen brennenden fahrzeugen — NeNe
MOPO vom 2. Mai 2008: "Hier lodert der Hass" — nic
@nic — Egon
Lesecafé — nic
Zu den Brandstiftern — Jurismus