BUKO31-Kongress: Dabei sein ist alles?
Kämpfe für Selbstbestimmung und gegen globale Ausschlüsse, 9. - 12. Mai 2008, Universität Dortmund (Campus Nord)
Über Pfingsten treffen sich zum BUKO-Kongress vier Tage lang internationalistische Gruppen, soziale Bewegungen, UmweltaktivistInnen, Studierende, MigrantInnen und interessierte Einzelpersonen an der Dortmunder Uni. BUKO steht für Bundeskongress Internationalismus. Dieses Jahr findet der Kongress zum 31. Mal statt, das erste Mal in seiner Geschichte ist er im Ruhrgebiet. Es werden 600 bis 1.000 Teilnehmer/innen erwartet.
Über Pfingsten treffen sich zum BUKO-Kongress vier Tage lang internationalistische Gruppen, soziale Bewegungen, UmweltaktivistInnen, Studierende, MigrantInnen und interessierte Einzelpersonen an der Dortmunder Uni. BUKO steht für Bundeskongress Internationalismus. Dieses Jahr findet der Kongress zum 31. Mal statt, das erste Mal in seiner Geschichte ist er im Ruhrgebiet. Es werden 600 bis 1.000 Teilnehmer/innen erwartet.
Die zentralen Themen des diesjährigen BUKO sind: Arbeit und soziale Entsicherung, Migration, Energie und Klima, Krieg und die EU. Unter dem Motto "Dabei sein ist alles? Kämpfe für Selbstbestimmung und gegen globale Ausschlüsse" werden die Kongressteilnehmer/innen der Frage nachgehen, wie echte Mitbestimmung zu den genannten Themen aussieht und was getan werden kann, um diese einzufordern und durchzusetzen. Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag, um 20.30 Uhr, diskutieren Iris Nowak (ak-Redaktion), Tomas Herreos (Ateneu candela/Barcelona), Detlef Hartmann (Rechtsanwalt) und Gaston Ebua (The Voice Refugee Forum) darüber, ob sich der Kampf um globale, soziale Rechte als Bezugspunkt einer gemeinsamen Praxis eignet.
"Der BUKO ist seit 1977 ein Raum, um mehr über soziale Bewegungen in anderen Ländern zu erfahren und sich mit anderen internationalistischen Gruppen und Initiativen zu vernetzen", so Judith Welkmann von der lokalen Vorbereitungsgruppe. "In diesem Jahr kommt unter anderem ein Gewerkschafter aus Kolumbien, der berichten wird, wie Kleinbauern von ihren Feldern vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, nur damit dort so genannte Bio-Treibstoffe angebaut werden können."
Mit der Frage, was eine antirassistische und internationalistische Linke den schlechten Verhältnissen weltweit entgegensetzen kann, beschäftigt sich der BUKO auch aus historischer Perspektive: So findet am Samstagabend, den 10. Mai, um 20 Uhr, eine Diskussion zum Thema "1968 international" statt. Dabei geht es darum, in Erinnerung zu rufen, was 1968 jenseits der deutschen und französischen Universitäten passiert ist: Etwa der Prager Frühling, die Revolte in Mexiko, die Unabhängigkeit vieler Kolonien in Afrika, die Indochinakriege und die Kulturrevolution in China. Geladen sind Angelika Ebbinghaus (Stiftung Sozialgeschichte, Bremen), Peter Franke (Asienhaus), Dr. Amadou Lamine Sarr (Institut für Geschichte, Univ. Wien) und Ute Kätzel (Autorin, Historikerin, Soziologin, Berlin) .
Veranstalterinnen: Der Kongress wird veranstaltet von der Bundeskoordination Internationalismus und dem Asta der Universität Dortmund.
"Der BUKO ist seit 1977 ein Raum, um mehr über soziale Bewegungen in anderen Ländern zu erfahren und sich mit anderen internationalistischen Gruppen und Initiativen zu vernetzen", so Judith Welkmann von der lokalen Vorbereitungsgruppe. "In diesem Jahr kommt unter anderem ein Gewerkschafter aus Kolumbien, der berichten wird, wie Kleinbauern von ihren Feldern vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt werden, nur damit dort so genannte Bio-Treibstoffe angebaut werden können."
Mit der Frage, was eine antirassistische und internationalistische Linke den schlechten Verhältnissen weltweit entgegensetzen kann, beschäftigt sich der BUKO auch aus historischer Perspektive: So findet am Samstagabend, den 10. Mai, um 20 Uhr, eine Diskussion zum Thema "1968 international" statt. Dabei geht es darum, in Erinnerung zu rufen, was 1968 jenseits der deutschen und französischen Universitäten passiert ist: Etwa der Prager Frühling, die Revolte in Mexiko, die Unabhängigkeit vieler Kolonien in Afrika, die Indochinakriege und die Kulturrevolution in China. Geladen sind Angelika Ebbinghaus (Stiftung Sozialgeschichte, Bremen), Peter Franke (Asienhaus), Dr. Amadou Lamine Sarr (Institut für Geschichte, Univ. Wien) und Ute Kätzel (Autorin, Historikerin, Soziologin, Berlin) .
Veranstalterinnen: Der Kongress wird veranstaltet von der Bundeskoordination Internationalismus und dem Asta der Universität Dortmund.
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Ergänzungen