Auseinandersetzung vor d. Roten Flora
Gestern am späten Abend kam es vor der Roten Flora in Hamburg zu einer Schlägerei zwischen etwa 20 Autonomen / Ultras St. Pauli und einer etwa gleich großen Gruppe von Jugendlichen aus dem Party-Mob, der jedes Wochenende durch die Schanze marodiert. Nach wenigen Minuten zogen sich die "Normalos" fluchtartig zurück. Die im weiteren Umfeld anwesenden Zivi-Bullen griffen nicht ein. Die Bullen zeigten jedoch danach verstärkt Präsenz im Viertel. Ob es zu Festnahmen kam, ist bislang nicht bekannt.
Im letzten Jahr ist die Rote Flora vor allem an Wochenenden vermehrt zum Anziehungspunkt auch von Jugendlichen geworden, die nicht aus dem links-autonomen Spektrum kommen. Da die Flora mitten in der Schanze liegt, die derzeit wohl DAS Kneipenviertel in Hamburg ist, bleibt es leider nicht aus, dass die Angebote der Flora auch von Menschen wahrgenommen werden, die mit linker Politik rein gar nichts am Hut haben.Das ist zunächst natürlich erst einmal erfreulich, allerdings hat es mit Teilen dieser Leute immer wieder Probleme gegeben. So versammeln sich zunehmend Grüppchen von möchtegern-Gangstern und Party-Proleten vor der Flora, die durch aggressives Rumgepöbel sowie rassistische und sexistische Sprüche auffallen. Andere NutzerInnen der Flora werden teilweise direkt beleidigt und angeschrien und/oder fühlen sich durch die agressive Atmospäre eingeschüchtert und abgeschreckt. Gestern wurde zumindest einem Teil dieser Leute klar gemacht, dass die Fora keine weitere Großraumdisko ist, in der MANN entsprechend rummackern, rumgrölen und Leute anmachen kann.
Gegen 23.30 war gestern zunächst vor der Flora mal wieder das zu beobachten, was leider in den letzten Monaten zur Normalität geworden ist. Vor und neben dem Haus standen zahlreiche Gruppen von testosteron geladenen männlichen pseudo-Gangstern und Mädchen, die sich entsprechend ihrem Rollenverständnis betont kreischig und aufgedreht gaben. Es sah mal wieder so aus, wie vor einer Großraumdisko. Die BesucherInnen der Soli-Party wurden aufgrund ihres Aussehens, das sich nicht in die herrschenden Geschlechterrollen einpasste, immer wieder angemacht. Es wurde rumgegrölt, sexistische Anmachen flogen durch die Luft, alles andere als ein Freiraum von den Zwängen der Alltagskultur. Besonders tat sich dabei eine Gruppe von etwa 20 Jugendlichen auf dem hinteren Teil des Geländes in Richtung Park hervor. Sie war an diesem Abend erstmal die lauteste und aggressivste Gang, die versuchte sich durch Schlachtgesänge und entsprechendes Rumgeprolle in Szene zu setzen.
Gestern waren allerdings eine Reihe von Personen aus dem Autonomen / Ultras St. Pauli Spektrum anwesend, die keine Lust hatten, das einfach hinzunehmen. Es kam daher zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen, die schließlich eskalierten. Es entwickelte sich eine Schlägerei, die zunächst von den sich scheinbar in ihrer Ehre gekränkten Gangster-Kiddies begonnen, aber ebenso schnell verloren wurde. Die zunächst so hart und aggressiv auftretenen Party-Kids mussten eine Reihe von Schlägen einstecken. Die Autonomen / Ultras reagierten ebenso entschlossen wie geschlossen, so dass die Auseinandersetzung nach wenigen Minuten zu Ende war und die eben noch lautstark rumprollende Gang das Weite suchte. Zu ernsthaften Verletzungen kam es offenbar nicht. Es wurde aber den Beteiligten Kids und den Umstehenden deutlich gemacht, dass die Flora nicht ein weiterer hipper Laden im Schanzenviertel ist. Die Flora ist ein linksradikales Kulturzentrum, das einen Freiraum bietet von der sexistischen und rassistischen Alltagskultur. Wer die testosteron-Atmosphäre der mainstream Clubs vorzieht, wende sich an das Edelfettwerk oder den Kaiserkeller.
Es hat sich gezeigt, dass linke Freiräume gegen die Alltagskultur entschlossen verteidigt werden müssen und können.
Rassisten und Sexisten aufs Maul! Flora bleibt selbstbestimmt.
Gegen 23.30 war gestern zunächst vor der Flora mal wieder das zu beobachten, was leider in den letzten Monaten zur Normalität geworden ist. Vor und neben dem Haus standen zahlreiche Gruppen von testosteron geladenen männlichen pseudo-Gangstern und Mädchen, die sich entsprechend ihrem Rollenverständnis betont kreischig und aufgedreht gaben. Es sah mal wieder so aus, wie vor einer Großraumdisko. Die BesucherInnen der Soli-Party wurden aufgrund ihres Aussehens, das sich nicht in die herrschenden Geschlechterrollen einpasste, immer wieder angemacht. Es wurde rumgegrölt, sexistische Anmachen flogen durch die Luft, alles andere als ein Freiraum von den Zwängen der Alltagskultur. Besonders tat sich dabei eine Gruppe von etwa 20 Jugendlichen auf dem hinteren Teil des Geländes in Richtung Park hervor. Sie war an diesem Abend erstmal die lauteste und aggressivste Gang, die versuchte sich durch Schlachtgesänge und entsprechendes Rumgeprolle in Szene zu setzen.
Gestern waren allerdings eine Reihe von Personen aus dem Autonomen / Ultras St. Pauli Spektrum anwesend, die keine Lust hatten, das einfach hinzunehmen. Es kam daher zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen, die schließlich eskalierten. Es entwickelte sich eine Schlägerei, die zunächst von den sich scheinbar in ihrer Ehre gekränkten Gangster-Kiddies begonnen, aber ebenso schnell verloren wurde. Die zunächst so hart und aggressiv auftretenen Party-Kids mussten eine Reihe von Schlägen einstecken. Die Autonomen / Ultras reagierten ebenso entschlossen wie geschlossen, so dass die Auseinandersetzung nach wenigen Minuten zu Ende war und die eben noch lautstark rumprollende Gang das Weite suchte. Zu ernsthaften Verletzungen kam es offenbar nicht. Es wurde aber den Beteiligten Kids und den Umstehenden deutlich gemacht, dass die Flora nicht ein weiterer hipper Laden im Schanzenviertel ist. Die Flora ist ein linksradikales Kulturzentrum, das einen Freiraum bietet von der sexistischen und rassistischen Alltagskultur. Wer die testosteron-Atmosphäre der mainstream Clubs vorzieht, wende sich an das Edelfettwerk oder den Kaiserkeller.
Es hat sich gezeigt, dass linke Freiräume gegen die Alltagskultur entschlossen verteidigt werden müssen und können.
Rassisten und Sexisten aufs Maul! Flora bleibt selbstbestimmt.
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Ergänzungen
Hier ein Video!
Vid
Schwachsinn
kritik
(2.) ...warum nicht einfach die Bullen rufen? Die sprechen nen Platzverweis aus und die Sache ist gegessen. Wieso sollen bitte Leute ihr körperliches Wohlergehen aufs Spiel setzen für erbärmliche Subjekte, die von dieser Gesellschaft geschaffen worden? Diese Gesellschaft ist verantwortlich für diese und soll sich auch drum kümmern.
3. Diese "autonome" Handlungsweise kann ich nicht nachvollziehen. Sicherlich gibts genügend Momente, wo es durchaus sinnig ist, selbst Hand anzulegen, aber so, wie diese Situation hier geschildert wird ists einfach nur autonome Gewaltgeilheit. Die Bollos waren keine politische Strömung oder Gruppierung, denen man durch (Gewalt)Einschüchterung versucht die Räume zu nehmen, nein, die sind als (halb-)bürgerliche Subjekte so. Die sind die Gesellschaft, die haben nicht vor sie zu verändern.
just my 2 cents
Flora lädt zum offenen Plenum
Die Diskussion hier auf Indymedia sollte guten Stoff für das näxte Plenum bieten. Kommt alle!
@ wie
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Soli — Willi wills wissen
@USPler — egal
first strike! — xantifax
Feine Sache — No Video
187 crew — moi
ouh mensch — mensch
Schöne heile Welt — Autonomer
Gruppennamen tun nichts zur Sache — Antirep
neurotransmitter — biologin
Nun ma ganz ruhig — xyz
^^ — ...
Gute Sache — hh
Schön — Thomas
Ultras St. Pauli — Uli H. und Otmar H.
finde ich gut — Dein Name
alter lan — lan
lol — Dynamo
Gestern war doch 'Hugs ' Kisses Release II' — riotqueer
blödsinn — Hamburger
Ein Glück... — icke
meine erfahrungen mit der flora — hamburger
mal sehen — egal
,,,,,.......------- — hamburger
kotz — Gärtner und Floristen
wie — interessent
Nicht wir sind die Krawall macher !!! — VOLVO
Ultrá St. Pauli — Maximilian
Andere Jugendkulturen sind auch wichtig — ausm süden
Mein Revier, dein Revier — Democratio
My 2 Cent — Andre