Protest gegen NPD in Wiesbaden
Am 29.03.08 wollte die NPD Wiesbaden eine Saalveranstaltung in Wiesbaden durchführen die die Untragbarkeit von einem multikulturellen Staat aufzeigen sollte, dies zu verhindern kamen zu mehr als 250 linken GegendemonstrantInnen nach Wiesbaden.
Nach einer kurzen Inhaltlichen Aufklärung über die NPD durch das Bündnis "Wiesbaden gegen rechts" versammelten sich viele Demostranten vor dem Tagungsort der NPD, der genau im selben Gebäude wie die Gegenveranstaltung stattfand.
Es waren ca. 50 Nazis anwesend die unter lautstarkem Protest der Gegendemonstranten, geschützt von der Polizei, mit Hitlergrüßen ihren Tagungsort erreichten.
Die Polizei sah es nicht für notwendig an gegen die teils bewaffenten Nazis die Hitlergrüße machten vorzugehn, nein... die Polizei versuchte sogar die Antifaschisten an dem lautstarkem Protest gegen den braunen Wanderzirkus zu hindern indem sie in die Saalveranstaltung des Bündnisses gegen Rechts mit behelmten PolizistInnen hineinging.
Nachdem sich die GegendemonstrantInnen von dieser Maßnahme jedoch nicht abschrecken ließen und weiterhin krach machten, wurde den Nazis der Weg in einen anderen Tagungsort freigemacht, wo es den GegendemonstrantInnen nichtmehr ohne weiteres möglich wahr die NPD Veranstaltung zu stören. So konnten die Faschisten wiedereinmal unter dem Schutz der Polizei ihre menschenfeindliche Veranstaltung durchführen.
Die Polizei hätte, nachdem die Nazis Hitlergrüße durchgeführt haben, die Veranstaltung ohne weiteres auflösen können, dies geschah jedoch nicht. Wieso die Ordnungskräfte dies nicht machten, bleibt für uns als junge AntifaschistInnen ein großes Rätsel.
Nach der NPD Veranstaltung wurde den Nazis sogar ein eigener Bus von der Stadt zur Verfügung gestellt.
Durch die "wegschauen" Politik der Stadt Wiesbaden und das ignorante Verhalten der Polizei bestärkt, meldeten die Nazis gleich eine weitere Veranstaltung für den 31.05.08 in Wiesbaden an, diese gilt es nun entschlossener und noch kreativer zu verhindern!
Heute ist nicht alletage, wir kommen wieder keine Frage!
Es waren ca. 50 Nazis anwesend die unter lautstarkem Protest der Gegendemonstranten, geschützt von der Polizei, mit Hitlergrüßen ihren Tagungsort erreichten.
Die Polizei sah es nicht für notwendig an gegen die teils bewaffenten Nazis die Hitlergrüße machten vorzugehn, nein... die Polizei versuchte sogar die Antifaschisten an dem lautstarkem Protest gegen den braunen Wanderzirkus zu hindern indem sie in die Saalveranstaltung des Bündnisses gegen Rechts mit behelmten PolizistInnen hineinging.
Nachdem sich die GegendemonstrantInnen von dieser Maßnahme jedoch nicht abschrecken ließen und weiterhin krach machten, wurde den Nazis der Weg in einen anderen Tagungsort freigemacht, wo es den GegendemonstrantInnen nichtmehr ohne weiteres möglich wahr die NPD Veranstaltung zu stören. So konnten die Faschisten wiedereinmal unter dem Schutz der Polizei ihre menschenfeindliche Veranstaltung durchführen.
Die Polizei hätte, nachdem die Nazis Hitlergrüße durchgeführt haben, die Veranstaltung ohne weiteres auflösen können, dies geschah jedoch nicht. Wieso die Ordnungskräfte dies nicht machten, bleibt für uns als junge AntifaschistInnen ein großes Rätsel.
Nach der NPD Veranstaltung wurde den Nazis sogar ein eigener Bus von der Stadt zur Verfügung gestellt.
Durch die "wegschauen" Politik der Stadt Wiesbaden und das ignorante Verhalten der Polizei bestärkt, meldeten die Nazis gleich eine weitere Veranstaltung für den 31.05.08 in Wiesbaden an, diese gilt es nun entschlossener und noch kreativer zu verhindern!
Heute ist nicht alletage, wir kommen wieder keine Frage!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Fast hätts geklappt
Nichtsdestotrotz halte ich das Bündnis für eine gute Sache mit Potential, weiter so!
Bilder von Wiesbaden
Ergänzung für
Die Veranstaltung der NPD fand im "Clubraum" des Bürgerhauses Mainz-Kostheim statt. Der direkt angrenzende "Große Saal" stand den Teilnehmern der Gegendemo zur Verfügung.
Deshalb war es zwischenzeitlich möglich sehr sehr nahe an die Nazis zu kommen. Nur eine feste, aber nicht wirklich sehr massive Holz-Trennwand lag zwischen den absolut ohrenbetäubend lauten Demonstranten und den Nazis direkt dahinter. Durch massives "Trommeln" an den Wänden fingen diese bereits stellenweise an sich zu lösen. Wenig mehr Entschlossenheit und es wäre zu einer sicher heftigen Auseinandersetzung gekommen, denn viel Polizei war zunächst nicht direkt vor Ort bzw. entfernte sich sogar (bis auf drei, die wurden vergessen...) nach Verhandlungen des Bündnisses wieder aus dem Saal. Das finde ich schon bemerkenswert. Aus Sicht der Polizei absolut unverantwortlich, da ein Durchbruch nach meinem Empfinden eigentlich kurz bevor stand. Was es gebracht hätte steht woanders geschrieben. Behelmte Polizei habe ich direkt im Saal nicht bemerkt.
Leider wurde es den Nazis ermöglicht in das angrenzende Restaurant (kroatische Spezialitäten und bürgerliche Küche...) umzuziehen. Wäre das nicht möglich gewesen, hätten die dort sicherlich keinen Vortrag verstanden äähh hören können.
Die Hitlergrüße bei Ankunft haben viele nicht mitbekommen, da zu dieser Zeit viele am "Hintereingang" warteten. Die Polizei hat angeblich davon nichts gesehen oder gefilmt.
Irgend ein halbwegs brauchbares Foto davon und es könnte wenigstens im Nachhinein Anzeige erstattet werden.
Wichtig für die zukünftige Arbeit des Bündnisse fände ich auch die Thematisierung der Bereitstellung der Busse durch die Stadtwerke Wiesbaden(?). Es wurde bebachtet, wie die Polizei dem Busfahrer, der vorher nichts ahnte, klare Anweisungen gab hinter der Polizei herzufahren, nicht anzuhalten usw. Zeil wusste der selbst nicht. Den Vorschlag jetzt Feierabend zu machen, nahm er leider nicht wahr. Aber ihm war sichtlich unwohl bei der Sache.
Emblem des "Saalschutzes"
von der "Schwarzen Division Germania" übernommen worden die überwiegend
im Raum Idstein ihr Unwesen treiben.
In Wiesbaden selbst trifft man sie sonst "leider" nie an, die Muckibuden Neandertaler!
Kein Fussbreit den Faschisten
OttO
nochmal
NPD-Verbot
Das Kabinett unter Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) hat heute eine Beschlussvorlage aus dem Innenministerium verabschiedet. Der Titel lautet: „Prüfung der Vorraussetzung für ein erneutes Verbotsverfahren gegen die „Nationaldemokratische Partei Deutschland" (NPD) auf Grund der im Land Mecklenburg-Vorpommern gewonnenen Erkenntnisse". Der Bericht der Arbeitsgruppe „NPD-Verbotsverfahren", kommt zu dem Schluss, dass die nötigen Vorraussetzungen gegeben sind.
Die Debatte um ein NPD-Verbotsverfahren hat endgültig die Landespolitik im Schweriner Schloss erreicht. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) soll jetzt die Erkenntnisse der Arbeitsgruppe an das Bundesinnenministerium unter Wolfgang Schäuble (CDU) weiterleiten. Damit kommt die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern der Forderung nach, Materialsammlungen für ein zweites NPD-Verbotsverfahren auf Bundesebene bereitzustellen.
Der Bericht der Arbeitsgruppe „NPD-Verbot" kommt zu dem Schluss, dass die Vorrausetzungen für ein Verbot der Partei gegeben sind. Die NPD erteile den „Basiselementen einer jeden Demokratie eine radikale Absage", heißt es in dem Bericht. Es wird eine „Wesensverwandtschaft" mit der NSDAP festgestellt. Der Ideologie der NPD liege ein „rassistisches Menschenbild" zu Grunde und sie berufe sich auf einen „völkischen Kollektivismus", den auch die Nationalsozialisten vertreten hätten: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz." Die NPD hege eine „aktiv-kämpferische, aggressive Haltung" gegen die Ordnung des Grundgesetzes. Auch die enge Verbindung zur Neonazi-Szene wird der nationaldemokratischen Partei zur Last gelegt.
Der Bericht der Arbeitsgruppe verzichtet auf die Informationen von V-Leuten aus dem Umfeld der NPD. Zu Grunde liegen nur Äußerungen von NPD-Funktionären und Publikationen der Partei, die öffentlich zugänglich sind. Bereits gestern hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Schlotmann darauf hingewiesen, dass genügend Indizien vorlägen, um die Voraussetzungen für ein NPD-Verbot zu schaffen - auch ohne die Informationen von V-Leuten. Udo Pastörs, Fraktionsvorsitzender der NPD im Schweriner Schloss, hatte bis dato geglaubt, dass solche Beweise nicht vorliegen würden.
bilder
smash fascism
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
vermummung — egal
bitte löschen — Old School AFA
@old school — egal
@DIE WAHRHEIT — TUT WEH
@ Hector — egal
... — ...
"rechtswidriges fotografieren´" — ...
"rechtswidriges fotografieren´" — ...
oh man, oh man — ........