Kolumbien: ard tagesschau befreit Geiseln
tagesschau 05.03.2008:»Nach der gewaltsamen Geiselbefreiung vom Samstag haben sich die Beziehungen zwischen Kolumbien und zwei Nachbarländern weiter verschlechtert. Die kolumbianische Arme hatten einige Geiseln befreit die von den linksgerichteten FARC Rebelen in einem Lager auf dem Gebiet Ecuadors gefangen gehalten worden. Ecuador brach daraufhin die diplomatischen Beziehungen ab. Venezuela folgte diesem schritt und zog Truppen an der Grenze zu Kolumbien zusammen...«
Tatsächlich
hatte die kolumbianische Armee mit handyortung, Luftbildauswertung und Streubomben ein Guerillanachtlager, welches 1.800 m jenseits der equatorianischem Grenze lag angegriffen.
Überlebende wurden hingerichtet, darunter Kommandant Raul Reyes. Damit versucht die Regierung Alvaro Uribes entgegengesetzt zur tagesschaumeldung, die Bemühungen um einen Gefangenenaustausch, der von Chavez und der kolumbianischen Senatorin Cordoba vorangetrieben wird, zu torpedieren.
Tatsächlich
hatte die kolumbianische Armee mit handyortung, Luftbildauswertung und Streubomben ein Guerillanachtlager, welches 1.800 m jenseits der equatorianischem Grenze lag angegriffen.
Überlebende wurden hingerichtet, darunter Kommandant Raul Reyes. Damit versucht die Regierung Alvaro Uribes entgegengesetzt zur tagesschaumeldung, die Bemühungen um einen Gefangenenaustausch, der von Chavez und der kolumbianischen Senatorin Cordoba vorangetrieben wird, zu torpedieren.
Woher hat die tagesschau die »Meldung«?
Von der Hanns Seidel Stiftung in Caracas?
Von der Friedrich Ebert Stiftung in Quito?
Die kolumbianische Regierung hat nach dem Angriff auf schlafende FARC-Rebellen im Nachbarland Ecuador tief in die Psywarfarekiste gegriffen, um seine völkerrechtswidrigen Aktivitäten zu rechtfertigen.
Streubomben
Die kolumbianische Armee verfügt über Streubomben (Clusterbombs) welche in den USA hergestellt wurden.
Nach dem die israelische Armee im Libanon im Juli 2006 überlagerte Streubomben eingesetzt, hatte hat der US Kongress den Export von Streubomben eingeschränkt.
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Ergänzungen
Tagesshow: Rolle rückwärts
Nachtrag: In diesem Zusammenhang sei hier nochmals auf das DLF-Feature "Die Tagesshow oder Die Welt in 15 Minuten" verwiesen.
redblog - 5. März, 20:08
tusa (anonym) - 6. März, 12:56
Medienlügner
Das zeigt sich doch mal wieder, dass wir konsequent von den Medien belogen werden.
Danke für das Video und die Aufklärung.
antworten von jaqwith (anonym) - 6. März, 15:02
Krass
Das reicht schon fast an das Niveau von Fox heran.
Heute wird in Kolumbien
Hier einer link wo können live öhren ( auf castellano ) wie geht dieser Demos
weitere Aktionen der kolumbianischen Armee
Neuigkeiten in der Krise
Trotz der jüngsten Krise ließen die kolumbianischen Farc-Rebellen vier Touristen aus dem südamerikanischen Land, frei, die sie vor zwei Monaten verschleppt hatten, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit. Der Gesundheitszustand der Geiseln sei gut.
Die Rebellen hatten über die Freilassung von Geiseln verhandelt, als Kolumbiens Armee am Wochenende bei seinem Einsatz in Ecuador den hochrangigen Farc-Führer tötete.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy forderte die Farc unterdessen zur Freilassung der entführten Politikerin Ingrid Betancourt auf. "Es besteht die Gefahr, dass Ingrid stirbt", erklärte Sarkozy in einem am Donnerstag. Die Sorge um die Sicherheit Betancourts hatte nach der Tötung des Farc-Anführers durch Kolumbiens Armee zugenommen. Der getötete Guerillero war der Gruppe zufolge die Kontaktperson der Aufständischen bei Kontakten mit der Regierung in Paris gewesen.
Auch Nicaragua brach Beziehungen zu Kolumbien ab
Nicaragua hat seine diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen. Das teilte Präsident Daniel Ortega heute in Managua mit. Damit reagierte er auf einen Angriff der kolumbianischen Armee auf ein Lager der FARC-Rebellen in Ecuador, der bereits Ecuador und Venezuela zum Abbruch ihrer diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien veranlasst hatte.
Die Kirche betet
Ehemalige Kolonialmacht will vermitteln
Darauf verständigte sich der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos am Mittwoch in Telefongesprächen mit seinen beiden Amtskollegen. Ziel der Gespräche sei die Wiederherstellung "normaler Beziehungen zwischen zwei Bruderstaaten", sagte Moratinos am Mittwoch dem Rundfunk.
Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa warb bei einem Besuch in Brasilien um die politische Unterstützung der Regionalmacht. Er verlangte eine umfassende Isolierung der kolumbianischen Regierung: "Der Aggressor muss sich entschuldigen und die internationale Gemeinschaft sollte ihn verurteilen." Andernfalls müsse sich Ecuador "mit seinen eigenen Mitteln" verteidigen.
Mit Brasilien, Venezuela, Argentinien, Chile, Peru und Mexiko haben alle großen Staaten in Lateinamerika Kolumbien für das Vordringen auf ecuadorianisches Gebiet kritisiert. Die USA stärkten Kolumbiens konservativem Präsidenten Alvaro Uribe den Rücken.
Nicaragua verkündet Ende der Dplomatie
Zur gleichen Zeit wurde bekannt dass zwei der Alvaros Auftrag ermordeten Guerillas Mexikaner waren und, -nein, krass so eben melden mexikanische Zeitungen das der Opfer in Ecuaor bis zu einem Dutzend MexikanerInnen waren (unterschiedliche Zahlenangaben 2-12) und zwar ProfessorInnen und StudentInnen der Unam in der Haupstadt.Ihr Aufenthalt sei ein akademischer gewesen; sie wollten die einzig grosse noch bewaffnete Guerilla in LA untersuchen.
Ein ecuadorianischer Minister verkündete dass vor dem Massaker in dem Farc-Camp, es in Rafaels Haupstadt Quito nen Treffen zu irgendwas bolivarianischen gab und anschliessend sind ein paar Leute auch zwei Kommunisten aus Chile in den Dschungel gefahren um die Guerilla kennenzulernen. Eine 25 jährige Mexikanerin überlebte das Blutbad und liegt nun in einem Krankenhaus Quitos.
So geschieht es zur Zeit und während sich die PräsidentInnen streiten demonstrieren in über 100 Städten der Welt, Leute gegen den Paramilitarismus in Kolumbien. Dieser fordert unzählige Tote und Verletze, alleine in Venezuela leben ca. 1.6 Millionen Vertriebene und aus Kolumbien geflüchtete Menschen und auch im kleinen Ecuador sind es mehr als 300.000.
Auch viele der heute weltweit durch die Strassen ziehenden Leute sind kolumbianische Flüchtlinge die ein Zeichen gegen die permanente Gewalt seitens der AUC und anderer Paras, der kol. Armee und Polizei setzen wollen.
Auch die Farc wollte in manchen der 20 Städte in Kolumbien wo heute Aktionen stattfanden mitmachen fanden aber andere teilnehmende Gruppen dann nicht so toll.
Die Infos enstammen unterschiedlicher z.b bei aporrea.org veröffentlicher Pressemeldungen (2MSM-links zu den ermordeten AusländerInnen s.u.), auf die Richtigkeit gibt es kein Gewehr und Krieg ist sowie dumm, weil es sich bei dem ganzen Theater auf politischer Bühe eigentlich um nicht mehr als ne Ausführung und Reinszenierung ansozialisierte Characterzüge und Erfahrungen der beteligten Präsidentenpersonen und PolitkerInnen handelt. Das Doofe ist das für diese psychischen Gewaltstörungen der PolitikerInnen immer wieder Menschen drauf gehen.. Scheiss Geschäft...
psychologisierend???
Aber Deine Schlussfolgerung ist doch sehr merkwürdig. Ecuador ist einfach bombardiert worden und kolumbianische Truppen sind eingedrungen und haben eine Militäroperation durchgefürht. Dabei haben sie nicht nur die Grenzen, die Souveränität usw. verletzt, sondern die kolumbianischen Truppen haben einen ganzen Haufen der vermeintlichen Guerrilleros mit einem Schuß in den Rücken exekutiert. Das ist nach Kriegsrecht ein Kriegsverbrechen. Dann haben sie den ecuatorainischen Präsidenten und die internationale Gemienschaft nach Strich und Faden belogen und behaupten jetzt Ecuador habe politischen Abkommen mit der FARC und Venezuela finanziere die FARC. Beleg dafür seien einige word-docs, die auf dem Notebook des getöteten FARC-Kommandanten Raul Reyes gefunden wurde. Bezüglich Ecuador steht da z.B. "Das ist eine geheime Mitteilung desewegen wird der ecuatorische Verteidigungsminister Gustavo Larrea im weiteren Text Juan genannt". Wirklich sehr überzeugend und geheim...
Dann hat Kolumbien gesagt es betrachtet als sein Recht "Terroristen" überall zu jagen. Was soviel heißt wie sie würden jederzeit wieder eines ihrer Nachbarländer bombardieren oder angreifen. Und vor allem ist das eine direkte Drohung gegen Ecuador und Kolumbien, die ja laut Kolumbien die FARC unterstützen und Camps zulassen (haha, in Kolumbien sind bestimmt 100 Mal so viele Guerillacamps, sind die auch "zugelassen"?).
Nicaragua hat auch nicht einen Streit wegen so ein paar Inseln, sondern es geht darum, dass Kolumbien konsequent die vom internationalen Gerichtshof festgelegten Grenzen missachtet und u.a. Fischereilizenzen für nicaraguanische Gewässer verkauft...
Es ist also mitnichten psychologisch oder persönlich motiviert, wenn diese Länder von der internationalen Gemeinschaft ein harte und kompromisslose Verurteilung Kolumbiens fordern und die Garantie, dass alle Grenzen respektiert werden. Alles andere wäre die Möglichkeit eines Angriffs durch Kolumbien offen zu lassen.
Videos zum Thema
Scheinbar ein Interview zum Thema
enthält das Video:
aka
(die link zum video wurde mittels keepvid.com geborgen)
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Frage — Frager
@frager — haha
@frager — Antworter
20 uhr — ARD