Schweden: Gegen die Eintrittspreisexperiment
Am Samstag, den 2. Februar, hat Öppna Stockholm (Öffne Stockholm) kulturhungrige StockholmerInnen zum Gratismuseumsbesuch eingeaden.
Am Samstag, den 2. Februar, hat Öppna Stockholm (Öffne Stockholm) kulturhungrige StockholmerInnen zum Gratismuseumsbesuch eingeaden. 30 KulturliebhaberInnen besuchten das Architekturmuseum und das Ostasiatische Museum. Um gegen die Eintrittspreispolitik zu demonstrieren, verschafften wir uns in einer symbolischen Aktion freien Zugang zu den Museen. Wir wollten dabei aufzeigen, dass die Eintrittspreise einem Zaun in unserer Kulturlandschaft gleichkommen.
Ausgerüstet mit von zeitgenössischen KünstlerInnen inspirierten Plakaten – mit Botschaften wie „Unsere Preise sind verrückt!“ oder „Verwahrung oder Volksbildung?“ – zogen wir vom Königlichen Garten, entlang des Wassers und vorbei am Nationalmuseum, zum Architekturmuseum auf Skeppsholmen.
Sowohl die Museumsgäste als auch das Personal zeigten sich unserem Anliegen gegenüber positiv eingestellt. Im Zusammenhang mit der Aktion machten wir auch unseren Bericht „Die Güter des Volkes gehören dem Volk“ öffentlich, der die Konsequenzen der Eintrittspreispolitik beleuchtet. Der freie Museumseintritt war eine der finanziell effektivsten Reformen, die das Kulturleben Stockholms je erlebt hat – es ist demnach an der Zeit, das neue Eintrittspreisexperiment wieder zu beenden.
Öppna Stockholm wird damit fortfahren, durch Aktion und Information dazu beizutragen, dass Stockholm für alle zugänglicher wird – damit die Zäune fallen und Öffnungen gefunden werden.
Ausgerüstet mit von zeitgenössischen KünstlerInnen inspirierten Plakaten – mit Botschaften wie „Unsere Preise sind verrückt!“ oder „Verwahrung oder Volksbildung?“ – zogen wir vom Königlichen Garten, entlang des Wassers und vorbei am Nationalmuseum, zum Architekturmuseum auf Skeppsholmen.
Sowohl die Museumsgäste als auch das Personal zeigten sich unserem Anliegen gegenüber positiv eingestellt. Im Zusammenhang mit der Aktion machten wir auch unseren Bericht „Die Güter des Volkes gehören dem Volk“ öffentlich, der die Konsequenzen der Eintrittspreispolitik beleuchtet. Der freie Museumseintritt war eine der finanziell effektivsten Reformen, die das Kulturleben Stockholms je erlebt hat – es ist demnach an der Zeit, das neue Eintrittspreisexperiment wieder zu beenden.
Öppna Stockholm wird damit fortfahren, durch Aktion und Information dazu beizutragen, dass Stockholm für alle zugänglicher wird – damit die Zäune fallen und Öffnungen gefunden werden.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Sack Reis — Museumsbesucher