battle of berlin - graffiti

Stafanie Baschke 22.03.2005 12:02 Themen: Freiräume Kultur
Ein ganze weile kann die aufmerksame Beobachterin nun schon den battle am U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain beobachten. Saubermänner gegen writer – Tag für Tag, Nacht für Nacht.
Offensichtlich hat sich einer der Verantwortlichen in den Kopf gesetzt den Bahnhof von tags zu befreien. Dafür werden ständig die immer wieder kehrenden Spuren der writer übermalt. Doch diese scheinen sich dem Konzept der Abschreckung nicht zu beugen. Das ständige Übermalen soll den writern den Spaß an der Sache nehmen. Denn diese wollen ja das ihr Name möglichst lange an der Stelle zu sehen ist. Wenn dieser aber relativ schnell wieder entfernt bzw. übermalt wird, so die Überlegung, wird es den writern irgendwann zu doof und sie meiden die Stelle. Diesen Masterplan propagieren viele brains der selbst ernannten Anti-Graffiti-Lobby aus konservativen PolitikerInnen, Reinigungsfirmen und Malerbetrieben schon länger. Das die ganze Sache einen Harken hat, hätten die Ordnungsfanatiker leicht merken können. Die Bahn verfolgt das Konzept der Abschreckung durch schnellst mögliche Reinigung schon länger – abgeschreckt hat das die writer jedoch nicht. Sie rüsten genauso auf, wie ihre GegnerInnen.
Auch am U-Bahnhof Samariterstraße scheint das Ganze eher Ansporn zu sein und sorgt darüber hinaus für allgemeine Belustigung . Aber vielleicht handelt es sich ja auch nur um eine innovative ArbeitBeschaffungsMaßnahme für Malerinnen und Lakierer. Die „Vorsicht frisch gestrichen!“-Plakate sind auf jeden Fall zu jeder Tages- und Nachtzeit aktuell – mal waren die Profis im Auftrag der BVG am Werk und mal die Profis mit Dose und Marker.
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Ergänzungen

kongress und mehr

malte 22.03.2005 - 12:22
genau zu dem thema findet am 7.april ne demo gegen den "Anti-Graffiti-Kongress" im roten rathaus statt.
7.april | 14 uhr | mauerpark

außerdem gibts wohl noch wände vom overkillshop am ort des geschehens:
 http://overkill.de/

und dann noch das "rhythm of the line"-festival zwei wochen vorher:
 http://www.rotl.de/

SASSE = Security

antifa writer 22.03.2005 - 12:59
Ist SASSE (steht auf dem Vorsicht frisch gestrichen Schild) nicht eine von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) bezahlte Security?

Fight Nazis and Cops!

Aufpassen

Chick 22.03.2005 - 13:24
Samariter Straße ist schon krass. Es wurde jetzt ja auch an der Weberwiese und am Frankfurter Tor alles frisch gestrichen. Man muss allerdings aufpassen. Letzten Samstag wurde gegen 1.00 Uhr ein Writer von anderen U-Bahn Fahrern festgehalten, bis die Pozilei am Start war. Folge war eine Fette Strafe um das erneute frisch streichen zu bezahlen.

kunst?

... 22.03.2005 - 14:02
hallo liebe ergänzer:

steht in dem text irgendwo was von "kunst" oder warum bringt ihr das hier ein?
es geht um writing und wenn ihr schon den albernen kunstbegriff einbringt, dann klärt wenigstens, was zum teufel das sein soll. ist kunst das was sich gut verkauft? das was viele leute schön finden? oder...?
writing heißt seinen namen überall zu hinterlassen - möglichst gut, groß bunt, risk,... und dabei auf eigentum und besitz scheißen und auf die cops erst recht! fight capitalism!

DEMO 7.April | 14 UHR

[`solid]36 22.03.2005 - 14:50
Graffiti ist Kunst, kein Verbrechen - Gegen die Kriminalisierung einer Jugendkultur!

Demo gegen den „internationalen Anti-Graffiti-Kongress“ am 7.April um 14 Uhr im Mauerpark.

Wenn es dunkel ist ziehen sie los. Besteigen in halsbrecherischen Aktionen die Dächer der Städte oder klettern hinab in die U-Bahn-Katakomben der Metropolen. Keine graue Mauer, kein Zug, kein Bahnhof der noch sicher ist vor nächtlichen Farbanschlägen der kreativen Art. Zehntausende von Aktivisten lassen jede Nacht das Strafgesetzbuch hinter sich und bomben die freien Flächen der Republik. Die Resultate dürfen wir dann morgens auf dem Weg zu Schule, Job oder Arbeitsagentur bewundern. Doch natürlich sind nicht alle begeistert von der alltäglichen künstlerischen Umgestaltung des öffentlichen Raums. 200 Sicherheitsfanatiker treffen sich am 7. April in Berlin zu einem „Internationalen Anti-Graffiti-Kongress“ im Roten Rathaus. Hauptsächlich werden sich die aus den USA, Skandinavien, England, Belgien und Deutschland angereisten Law&Order-Liebhaber damit beschäftigen, die angebliche „Verharmlosung des gesellschaftlichen Problems Graffiti durch Politik und Medien“ zu bejammern und härtere Strafen für Sprayer zu fordern. Schirmherr der Veranstaltung ist der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, eingeladen zu diesem Gala-Event reaktionärer Innenpolitik hat der Verein „noffiti e.V.“. Diese Bürgerinitative ist schon seit fast zehn Jahren damit beschäftigt, ihrem Volkszorn auf „Schmierfinken und Sprühterroristen“ freien Lauf zu lassen und hat dabei in der Vergangenheit verständlicherweise vor allem bei CDU und FDP offene Türen eingerannt. Umso verwunderlicher ist es, dass sich jetzt scheinbar auch der Rot/Rot Berliner Senat in den Fanblock von „noffitie.V.“ einreiht. Das allgemeine gesellschaftliche Klima gegenüber nächtlichen Kunstaktivisten wird sichtlich feindseliger. Das nicht erst seit dem 11. September 2001 von Medien und Politik forcierte Klima aus Angst und Unsicherheit schafft beim Bürger ein Zerrbild der Gesellschaft, aus dem ein geradezu paranoides, Sicherheitsbedürfnis entsteht dem nach Migranten, Drogendealern, Obdachlosen und Chaoten nun auch „Schmierfinken und Vandalen“ zum Opfer fallen sollen. Dazu müssen Feinbilder produziert werden, die der Normal-Bürger zu fürchten bereit ist. So entwirft der Vorsitzende des Nofitti - Vereins Karl Henning in der Berliner Morgenpost vom 17.2.05 ein Bedrohungsszenario von 400 „äußerst brutal und mitunter bewaffnet agierenden Sprayern“ in Berlin, die „immer dreister und raffinierter werden“. Unterstützt werden sie dabei seiner Ansicht nach von ausländischen Graffiti-Aktivisten, die dank der niedrigen Flugpreise aus aller Herren Länder nach Berlin einfallen um die Stadt zu beschmieren. Der ganz normale Law&Order-Fanatismus, wie er von „noffiti e.V“ betrieben wird, ist aber nicht die einzige Ursache für die Mobilmachung gegen Grafitti. Tragfähigkeit im sogenannten „öffentlichen Diskurs“ erhält sie vor allem, weil die Sprayer mit dem Verfärben fremder Wände ein Fundament der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft angreifen: die Unantastbarkeit des Privateigentums. Natürlich kann man über die gesprühten Werke unterschiedlicher Ansicht sein, aber die Forderungen des „Anti-Graffiti-Kongresses“ und des Vereins „Noffitie.V.“ sind weitere Schritte zur Kriminalisierung einer breiten Jugendkultur und führen geradewegs in den repressiven Polizeistaat. Wenn, wie in Berlin im Mauerpark, vormals legale Flächen abgerissen oder wieder illegalisiert werden, grenzt man Freiräume für jugendliche Entfaltung ein und verschärft so die Hinwendung zu „kriminellem Handeln“. Statt für die Verfolgung von Sprayern, Graffitikongresse und die Reinigung von Hauswänden hunderte Millionen auszugeben, wäre das Geld in der Erweiterung des Jugendfreizeitangebotes und der Bereitstellung weiterer legaler Flächen sinnvoller verwendet.

Auf zur Demo gegen den Anti-Graffiti-Kongress am 7.April um 14 Uhr im Mauerpark!

Gegen die Kriminalisierung nicht-kommerzieller Kunst!
Schluss mit der Polizeirepression gegen Writer!
Den grauen Wänden den Kampf ansagen!
Für eine legale „Hall of Fame“ im Mauerpark

Graffiti ist kein Verbrechen!

FDC 22.03.2005 - 15:48
Kommt alle zur Grossdemo gegen die Kriminalisierung der Writer-Szene!

Auftakt: 14 Uhr am Mauerpark mit DJ´s und MC`s

Demostart: 15 : 30 richting Kastanienallee

Ansachluss: 17 uhr Rotes Rathaus

PURE HATE!!
ACAB!!!

An die Faker bei Indy

CUT 22.03.2005 - 16:04
"Ick mal selber aber nur bunte, tolle Pieces, weil ick so ein toller Künstler bin. Tag's sind Geschmiere und voll scheisse."

Wer sowas schreibt hat von Grafitti nichts begriffen und hat damit sicher auch nicht viel zu tun.
Ob Tag's oder Pieces, ob silber, unicolour oder bunt, ob stylisch oder nicht, ob es den Kunst-Spinnern gefällt oder nicht ist doch scheissegal. Ich respektiere Jeden und Jede die sich Stift oder Can zur Hand nehmen und auf Privateigentum scheissen. Grafitti ist Ausdruck einer antagonistischen Kultur. Es geht um die Einstellung und nicht darum zu gefallen. Der Sinn dieses Kunst-Gelabers besteht einzig und allein darin, die writer zu spalten, Graffiti-Eliten zu produzieren und die Kultur kommerzialisierbar zu machen.

Deshalb verstehe ich das Motto der Demo auch nicht so richtig. Scheint mir, als ob irgend welche Polit Leute, die von Graffiti keine Ahnung haben, ein neues Zielpublikum ansprechen wollen. Naja, ich schau trotzdem hin, ist für ne gute Sache und vielleicht hilft es ja die Szene etwas politischer zu machen.

Geschmier?

saul 22.03.2005 - 16:56
Der Aussage von CUT kann ich mich anschließen. Writer lassen sich nicht in Tagger und "Künstler" spalten. Wozu auch? Es geht darum seinen Namen zu schreiben und ob als Tag, Throw Up oder Piece, das ist im Prinzip nichts anderes. Das rafft der Rest natürlich nicht und die Sprüch kennt man. Ja das ist ja schön bunt, aber diese Schmiererei überall. Zwar keinen Plan um was es geht, aber Pieces sind ja schön bunt. Das stellen auch Writer die legal arbeiten fest, die Auftraggeber haben keine Ahnung um was es geht, entweder wollen sie das Klischee wenn es um Werbung geht, das Jugendliche ansprechen soll oder es sind Auftraggeber die nur bunte Bilder haben wollen. Aber bitte keine Buchstaben. Am schlimmsten sind diejenigen, die zwar keinen Plan haben aber nur n gesprühtes Bild wollen und der Writer soll nichts weiter tun als ihre Spießervorstellung umzusetzen. Kein Wunder, wenn viele Writer hier von Prostitution reden, was solls, Job ist Job. Teils kommen dann keine Pieces mehr raus, sondern Naive Malerei mit Dose. Aber da wo auf eigene Rechnung und Risiko gearbeitet wird, da machst was du willst. Da hat dir keiner was vorzuschreiben.
PS: Ist nicht neu das es gelegentlich an einigen Stellen zu regelrechten Farbschlachten kommt. Wer hält länger durch und wenn ihr bufft, dann erst recht.

Graffiti ist kein Verbrechen!!!

Ganz Genau 22.03.2005 - 22:17
denn nach StGB werden Verbrechen mit mindestens 1 Jahr Freiheitsstrafe geahndet.

Graffiti mal ganz

objektiv betrachtet 22.03.2005 - 22:22
zunächst mal hoffe ich das die typen vom cointelpro köstlichst darüber amüsiert sind das ihr euch darüber streitet ob graffiti kunst ist oder nich.

Graffiti ist die nutzung aller zur verfügung stehenden flächen einer urbanen Umgebung um eine meinung zum ausdruck zu bringen und/oder sich selbst (schriftlich/malerisch) zu verwirklichen , wobei primär egal ist wie man selbst aussieht. Graffiti gab es schon vor Hitler.
aber alle die so lautstark gegen diese kultur argumentiert haben, möchte ich folgendes fragen:
1. Wen von euch stört es, wenn er dazu genötigt wird ein tag/throw-up/piece/etc. zu sehen, weil er daran vorbeiläuft?
2. Was macht ihr eigentlich den ganzen tag bei indymedia ausser schreiben? ist das etwa kein platz auf einer festplatte?
3. Jetzt stellt euch vor Graffiti (schlagt bitte die gedankliche brücke zu indymedia) wäre weg, so das neben der grauen strasse und den grauen menschen nur noch graue wände stehn und die verkehrszeichen das einzig bunte in der stadt sind. so das einfarbige flächen einfarbige flächen bleiben, weder kreativ noch sinnvoll genutzt. gefällt euch das bild? alles schön ordnungsgemäß so wies sein soll? ist das toll? bringt das irgendjemandem etwas? kann man das nicht besser nutzen?
meiner meinung nach sollte jeder immer alles verändern dürfen, ob das nun wände, normen, gesetze oder was weiß ich was ist. ein hoch auf die veränderung.
das problem dabei ist nur das es leute gibt die machen positive (oder für manche weniger schlimme) veränderungen (z.b. das färben von wänden) und es gibt leute die machen negative veränderungen (z.b. kriege, freiheitseinschränkungen, entwicklungsbarrieren, et ceterra ihr kennt das ja). die einen veränderungen machen menschen frei, die anderen bringen menschen um. also wenn ihr schon zwanghaft kritisiert, dann doch bitte die sachen die es wert sind zwanghaft kritisiert zu werden.

1. Postulat: klar, wem graffiti nich gefällt dem gefällts halt nich, aber die einen machts frei, die anderen bringts nicht um. was mich nicht umbringt, macht mich stärker. wenn also eine sache gut ist, dann graffiti.

2. Postulat: Indymedia ist quasi die Internet-Inkarnation von Graffiti.

und noch einmal flüster ich allen zwangskritikern hier etwas:
Wer den Mund nicht aufmacht, wer den Stein auf der Strasse liegen lässt, wenn Graffiti untergeht, der brauch sich nicht wundern, wenn Indymedia kurz darauf auch untergeht und er selbst nur 2 Sekunden später ein Sklavendasein fristet.

Legalize it!
Peace

Graffiti Roots

mein Name 24.03.2005 - 11:21
Ihr wollt was über die Toll libertären, RTSmäßigen usw. Wurzeln von Graffitis wissen. Dann schaut euch mal

 http://www.streetgangs.com/research/

an. Vielleicht merken dan ein paar von euch wie toll Links Taggen ist.

Hobbyphilosophen

ike 01.09.2005 - 11:43
Ich finde es merkwuerdig, wie hier diskutiert wird.

da wird gesagt, bei graffiti ginge es um dies oder jenes,
es waere revolutionaer, kriminell, druckbuchstaben aneinander-
zureihen waere einfach und das koenne doch jeder und so weiter
und so fort.

ich male seit 5,6 oder vielleicht schon 7 jahren.

saemtliche writer, die ich in dieser zeit getroffen habe, vertraten
keinen einzigen eurer merkwuerdigen standpunkte. keiner von denen
hat gesagt: 'ich will die grauen waende bunt machen'.
oder: 'ich will mein revier markieren'.
oder: 'ich will mich damit politisch ausdruecken'.

die wenigsten haben auch gesagt, dass sie sich damit kuenstlerisch
verwirklichen wollen, oder aehnliches.

zum writing kommt man irgendwann, aus welchen gruenden auch immer.
("hiphop", hang zum kritzeln, reiz des verbotenen, verzweiflung...)

eine moegliche beschreibung waere:

am anfang hat man vielleicht noch krude vorstellungen, so a la 50 cent,
oder eben diese ganzen anderen geschichten, siehe oben.
das legt sich schnell wieder, und irgendwann ist es einfach eine
gewohnheit, etwas, das man tut ohne es zu hinterfragen. man kann nicht
vor einem leeren blatt papier sitzen, ohne da etwas draufzumalen.
man hat das jucken in den fingern, den reiz, rauszugehen und den anderen
malern mitzuteilen, dass man jetzt auch hier ist, man will seine tags
setzen, auch um sich selbst daran zu freuen, wenn man mal wieder daran
vorbeigeht - das selbe ist es mit den bildern.

ich kann natuerlich nicht fuer alle sprechen. das mag sogar fuer den
großteil aller writer anders sein, als ich es hier darstelle.
ich spreche jedoch aus eigener erfahrung, und aus den erfahrungen, die
ich mit anderen writern gemacht habe.

ich denke:

'die szene' orientiert sich nicht an dem, was ausserhalb ist, ob man von
otto normalverbraucher wahrgenommen wird, ob ihr euch daran stoert oder
nicht, ob sich linke oder rechte damit identifizieren koennen, viele
interessieren auch die gesetze und strafen, die mit graffiti verbunden
sind, ueberhaupt nicht.
es wird alles wahrgenommen, das ist richtig, aber die bedeutung von alldem
tendiert stark gegen null.

graffiti ist ein eigener makrokosmos, meso- und mikrokosmos, eine welt
innerhalb und ausserhalb der 'gesellschaft', etwas, dass sich staendig
veraendert und man nicht unbedingt festlegen kann oder muss.

jeder macht sich sein eigenes bild, von ausserhalb oder innerhalb, und
nie kann das eine oder das andere bild objektiv und vollstaendig sein.

diskussionen ueber graffiti bringen nichts.

niemand wird aufhoeren zu malen, weil ihm ein fremder sagt, dass es
scheisse ist.
kein gegner von graffiti wird zum befuerworter, auch wenn er noch so
viele gegenargumente hoeren wird.

(ausnahmen gibt es immer).

graffiti mag fuer manche ihr leben bedeuten, fuer andere den staatsfeind
nummer eins, wieder andere sehen es als banales geschmiere, und im end-
effekt ist sowieso alles, was es gibt furchtbar nichtig, weil man dem-
naechst stirbt. also warum sich staendig den schaedel einschlagen und
diskutieren und sich aufregen. am besten faehrt man damit, sich einfach
mal zu entspannen und mit seinen eigenen problemen zurechtzufinden,
und in den meisten faellen gehoert graffiti nun wirklich nicht zu den
themen, um die man sich sorgen machen sollte.
einfach mal den lieben gott einen guten mann sein lassen,
die writer writer sein lassen, die cops cops sein lassen.
und diskussionen auch einfach mal sein lassen.

und: es ist sehr wohl schwierig, druckbuchstaben richtig, einheitlich,
mit sicherer hand und schoen geschwungen, sprich: aesthetisch aneinander-
zureihen. probiert es mal aus.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Nazi-Tags — Antifa

Das ist die wahre Kunst — oder was?

@ oder was? — Writer

hey mods — Stafanie Baschke

tags sind wertlos — jake.up/worm.up/jerk.up

@CUT — tzes!

neeeee — fdc

@ Jake — Na...

...Entwicklungshilfe... — David_Volksmund

Grafitti ist asozial — Schreiber

besetzer zu besitzern — nachts noch wach

Machogetue — sandankoro

watch out — icke

doch nicht? — jake

Graffiti ist Kunst... — Warhead

Bemerkenswerte Wichtigkeit... — Hartzer Rolle

@hartzer rolle — writa

Kunst ja? — dakriegischaugenkrebs