VNN - Neuer Name, altbekannte Kader...
Presseerklärung der Autonomen Antifa Nordost [AANO] Berlin zu den Vereinten Nationalisten Nordost (VNN)
Autonome Antifa Nordost [AANO] Berlin
c/o Antifa-Antiquariat, Dunckerstr.90A , 10437 Berlin
aanb@mail.nadir.org /// www.nordost.antifanews.de
An: Berlin, Lokal
Die Situation:
In den letzten Wochen tauchten im Berliner Bezirk Pankow vermehrt Aufkleber der Gruppierung ‘Vereinte Nationalisten Nordost’ (VNN) auf. „National befreite Zone“, „Deutsche kauft bei Deutschen!“ sowie „Pankow bleibt deutsch!“ sind Losungen die eindeutig aufzeigen wessen Geistes Kind diese neue Gruppierung ist. Vor allem in den Stadtteilen Weißensee, im Norden des Prenzlauer Berg und Buch ist eine größere Anzahl an Aufklebern bisher gefunden worden.
In einem viertem Motiv greift die VNN den alternativen Jugendklub „Kurt-Lade-Klub“ im Stadtteil Niederschönhausen mit der Parole „Kurt Lade dichtmachen - Kein Geld für Asoziale und Linksradikale!“ an. Schon aus dem Umfeld der Autonomen Nationalisten Berlin (ANB) sowie der Berliner Alternative - SüdOst (BASO) gab es Attacken gegen den Jugendklub in der Grabbeallee. Neben unzähligen Anti-Antifa Schmierereien aus diesem Spektrum versuchten auch schon einmal eine größere Gruppe organisierter Neonazis in den Klub zu gelangen. Dies konnte nur knapp verhindert werden.
Die Drahtzieher:
Auf dem Neonaziaufmarsch am 1. Mai 2004 im Berliner Stadtteil Lichtenberg, führten die VNN ein eigenes Transparent mit der Aufschrift: „Internationaler Nationaler Sozialismus - Für die Freiheit der Völker“ mit. An dem Transparent wurde u.a. der bekannte NPD-Vize-Landesvorsitzende Berlin und Liedermacher Jörg Hähnel sowie der ebenfalls aus Frankfurt/Oder stammende Andrè Werner gesichtet. Doch nicht nur in Berlin, auch auf den letzten Aufmärschen neonazistischer Gruppen in Neubrandenburg und Bernau trat die VNN auf.
Bei diesen Demonstrationen wurden im Zusammenhang mit den VNN-Kadern weiterhin Personen gesichtet die früher schon in Verbindung mit den Autonomen Nationalisten Berlin oder dem Pankower Kreisverband der NPD aufgefallen sind.
Das Konzept:
Die VNN ist eine Sammlungsorganisation in der neben NPD-Mitgliedern auch sogenannte Freie Nationalisten aktiv sind. Einige Aktivisten sind schon seit Jahren in den Reihen des von Stella Palau geführten Kreisverbands Pankow der NPD aktiv. Auch im diesjährigen Europa-Wahlkampf halfen sie, z.B. beim Aufhängen von Plakaten und beim Ausrichten von Infoständen in Pankow.
Die VNN kann bisher als ähnlicher Organisationsversuch wie die Berliner Alternative - SüdOst (BASO) gewertet werden: eine lokale Schnittstelle zwischen Freien Nationalisten und der NPD. Die Einbindung des Potentials welches der NPD eher kritisch gegenübersteht und aktionistisch ausgerichtet ist, funktioniert über solche parteiunabhängigen Organisationsformen leichter. Auch Aktionen die den legalen Rahmen verlassen, wie zum Beispiel Anti-Antifa-Aktivitäten, werden aus solchen Zusammenhängen heraus organisiert. Langfristig könnte es sogar zur einer ernsthaften Alternative zur derzeit sehr schwächelnden NPD bieten. Die Gründung der Bewegung Neue Ordnung (BNO) aus Brandenburger NPD-Kreisen heraus und der Erfolg des Märkischen Heimatschutzes (MHS) sind Zeichen für diese mögliche Option.
Die Antifa:
Die neue Entwicklung wird von der autonomen Antifa im Nordosten Berlins ernst genommen. Der Pressesprecher der AANO, Torben Klaas dazu: „Noch bevor das Projekt Vereinte Nationalisten Nordost richtig angelaufen ist, sind die meisten Kader der Antifa bereits bekannt. So wird jedem Versuch der Neonazis größere Aktivitäten zu entfalten alsbald ein Riegel vorgeschoben werden.“
Autonome Antifa Nordost [AANO] Berlin im Juni 2004
c/o Antifa-Antiquariat, Dunckerstr.90A , 10437 Berlin
aanb@mail.nadir.org /// www.nordost.antifanews.de An: Berlin, Lokal
Die Situation:
In den letzten Wochen tauchten im Berliner Bezirk Pankow vermehrt Aufkleber der Gruppierung ‘Vereinte Nationalisten Nordost’ (VNN) auf. „National befreite Zone“, „Deutsche kauft bei Deutschen!“ sowie „Pankow bleibt deutsch!“ sind Losungen die eindeutig aufzeigen wessen Geistes Kind diese neue Gruppierung ist. Vor allem in den Stadtteilen Weißensee, im Norden des Prenzlauer Berg und Buch ist eine größere Anzahl an Aufklebern bisher gefunden worden.
In einem viertem Motiv greift die VNN den alternativen Jugendklub „Kurt-Lade-Klub“ im Stadtteil Niederschönhausen mit der Parole „Kurt Lade dichtmachen - Kein Geld für Asoziale und Linksradikale!“ an. Schon aus dem Umfeld der Autonomen Nationalisten Berlin (ANB) sowie der Berliner Alternative - SüdOst (BASO) gab es Attacken gegen den Jugendklub in der Grabbeallee. Neben unzähligen Anti-Antifa Schmierereien aus diesem Spektrum versuchten auch schon einmal eine größere Gruppe organisierter Neonazis in den Klub zu gelangen. Dies konnte nur knapp verhindert werden.
Die Drahtzieher:
Auf dem Neonaziaufmarsch am 1. Mai 2004 im Berliner Stadtteil Lichtenberg, führten die VNN ein eigenes Transparent mit der Aufschrift: „Internationaler Nationaler Sozialismus - Für die Freiheit der Völker“ mit. An dem Transparent wurde u.a. der bekannte NPD-Vize-Landesvorsitzende Berlin und Liedermacher Jörg Hähnel sowie der ebenfalls aus Frankfurt/Oder stammende Andrè Werner gesichtet. Doch nicht nur in Berlin, auch auf den letzten Aufmärschen neonazistischer Gruppen in Neubrandenburg und Bernau trat die VNN auf.
Bei diesen Demonstrationen wurden im Zusammenhang mit den VNN-Kadern weiterhin Personen gesichtet die früher schon in Verbindung mit den Autonomen Nationalisten Berlin oder dem Pankower Kreisverband der NPD aufgefallen sind.
Das Konzept:
Die VNN ist eine Sammlungsorganisation in der neben NPD-Mitgliedern auch sogenannte Freie Nationalisten aktiv sind. Einige Aktivisten sind schon seit Jahren in den Reihen des von Stella Palau geführten Kreisverbands Pankow der NPD aktiv. Auch im diesjährigen Europa-Wahlkampf halfen sie, z.B. beim Aufhängen von Plakaten und beim Ausrichten von Infoständen in Pankow.
Die VNN kann bisher als ähnlicher Organisationsversuch wie die Berliner Alternative - SüdOst (BASO) gewertet werden: eine lokale Schnittstelle zwischen Freien Nationalisten und der NPD. Die Einbindung des Potentials welches der NPD eher kritisch gegenübersteht und aktionistisch ausgerichtet ist, funktioniert über solche parteiunabhängigen Organisationsformen leichter. Auch Aktionen die den legalen Rahmen verlassen, wie zum Beispiel Anti-Antifa-Aktivitäten, werden aus solchen Zusammenhängen heraus organisiert. Langfristig könnte es sogar zur einer ernsthaften Alternative zur derzeit sehr schwächelnden NPD bieten. Die Gründung der Bewegung Neue Ordnung (BNO) aus Brandenburger NPD-Kreisen heraus und der Erfolg des Märkischen Heimatschutzes (MHS) sind Zeichen für diese mögliche Option.
Die Antifa:
Die neue Entwicklung wird von der autonomen Antifa im Nordosten Berlins ernst genommen. Der Pressesprecher der AANO, Torben Klaas dazu: „Noch bevor das Projekt Vereinte Nationalisten Nordost richtig angelaufen ist, sind die meisten Kader der Antifa bereits bekannt. So wird jedem Versuch der Neonazis größere Aktivitäten zu entfalten alsbald ein Riegel vorgeschoben werden.“
Autonome Antifa Nordost [AANO] Berlin im Juni 2004
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