ETA sagt: Wir warens nicht
Laut der baskischen Presse Gara, erklärte ein Sprecher der ETA dass diese "nicht, überhaupt nichts" mit den Anschlägen zu tun hat.
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Ergänzungen
Noch ein Paar Infos hier
Meldung aus La Haine
ETA behauptet dass sie "keinerlei Verantwortung" für die gestrigen Anschläge in Madrid hat.
Aus Gara - [12.03.04 - 18:47]
Die Zeitung Gara hat nach 18,00 von heute einen Anruf bekommen, bei dem eine anonyme Person die gesgt hat, dass sie im Namen von Euskadi Ta Askatasuna (ETA) spricht und die behauptet hat, dass diese bewaffnete Organisation "keinerlei Verantwortung" bezügliche der Anschläge die gestern in der spanischen Hauptstadt 199 Tote verursachten.
Der Anruf, dessen Echtheit keine Zweifel lässt, hat gegen 18,00 die Redaktion der Zeitung Gara erreicht.
Um diese Zeit hat ein anonymer Sprecher der im Namen von ETA gesprochen hat bekundet, dass der Gegenstand des Anrufs die Ausrichtung einer "Informativen Note an Euskal Herria" sei.
Daraufhin hat diese Person wörtlich Folgendes auf baskisch behauptet:
"ETA erakundeak atzoko atentatuetan ez du inolako ardurarik", eine Botschaft, die ins Spanische (hier Deutsch, A.d.Ü.)übersetzt lautet: Die Organisation ETA hat überhaupt keine Verantwortung für die Anschläge von gestern".
www.gara.net
Wer denn? - Noch eine Meinung aus Italien
By Freebooter, Donnerstag, 11 März, 22:23 Uhr
Wer steckt hinter den Anschlägen im Madrid?
Über die Situation in Spanien wurde schon viel geschrieben. Zwecklos, es hier zu wiederholen. Einige Erwägungen über den Terrorismus, Bezug nehmend auf die heutigen (gestrigen, inzwischen) Anschläge in Madrid.
Es gibt drei grundlegende Arten von Terrorismus.
Der "revoliutionäre" Terrorismus ist der geplante und außerhalb der direkten Beeinflussungsmacht der Staatsorgane auf die Terroristen durchgeführte Terrorismus.
Der Terrorismus "friendly fire" ist gegeben, wenn die Terroristen, ohne es zu wissen, von den Apparaten des Staates instrumentalisiert und benutzt werden.
Der "false flag" Terrorismus legt vor, wenn der Staat keinen verfügbaren Terroristen hat und selbst den Angriff durchführen muss, um eine nicht existente oder eine fiktive terroristische Organisation zu beschuldigen.
Ein Merkmal des Revolutionären Terrorismus ist das der Einforderung der Handlung, ein Faktor, der in diesem Fall fehlt, im Gegensatz, die ETA hat jede Verantwortung bei den Anschlägen negiert und es ist schon festgestellt worden, dass selbige nicht das typische Markenzeichen der baskischen Organisation tragen. Die Geschichte lehrt, dass alle revolutionären terroristischen Gruppen (Br, IRA, palästinensische Gruppen etc) wegen der ureigenen Natur ihrer verletzlichen Struktur immer ausgiebig durch Agenten von Regierungen unterwandert wurden. Auch die Doppeldeutigkeit dessen, was der revolutionäre Terrorismus repräsentiert ausnutzend und auf die (von den Medien verstärkte) gemeine Meinung des Mannes von der Straße setzend, dass jeder Terrorismus "revolutionär" sei, beschließen gewisse Organe des Staates (die wahrlich nicht umgelenkt sind, wie die Regierungspropaganda behauptet) die "terroristische Bedrohung" künstlich am Leben zu halten, in dem sie diese in Formen des friendly fire und false flag Terrorismus umwandeln, um von ihren politischen Gegnern und von der Bevölkerung Zugeständnisse zu erpressen, die ihnen größere Macht bei der Bestimmung der Angelegenheiten des Landes.
Der friendly fire und der False Flag Terrorismus teilen die gleichen Zielsetzungen: Terroristische Attacken durchzuführen, um einerseits der Bevölkerung Angst einzujagen und andererseits um einen "public enemy" zu schaffen. Das verursacht in der Bevölkerung einen Impuls, "die Wägen im kreis aufzustellen“, was die Regierung ausnutzen kann, um die Beschneidung der Grundrechte zu erwirken. Die Bevölkerung hofft, dass jene Einschränkungen zu einer größeren persönlichen Sicherheit führen werden. Der vom Regierungsterrorismus geschaffene Schwarze Mann kann jeder Zeit ins Spiel geschickt werden und ist in der Lage, jedes mal, wenn die Regierung mehr Zugeständnisse will oder wenn die Bürger versuchen. Sich die verlorenen Rechte zurückzuerobern umhergehen. Darin besteht das erklären des so genannten "Kriegs gegen den Terror", also der Krieg gegen den dissens. Anders als bei den gewöhnlichen Fällen von revolutionärem Terrorismus ist die hemmungslose, spektakuläre und willkürliche Zerstörung von menschlichem Leben und des Eigentums das Ziel dieser Art von Terrorismus.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Aufrechterhaltung dieser Zweideutigkeit über den Ursprung der Anschläge (ETA oder Islamisten) um einen alten Trick: es wird gelogen, weil die Leite so wenigsten an eine der beiden sachen glauben. Die Tatsache, dass ohne jeden Beweis sofort ETA beschuldigt wurde und dass unsere Medien sehr über die mythische El Kaida insistiert haben, über deren Existenz wiederum kein Beweis existiert, verstärkt meine Überzeugung, dass es sich um eine coverd op handelt, um false flag Terrorismus. Auch die letzten Entwicklungen, (Koran Audiotapes, Zünder und Brief) die die mythische El Kaida beschuldigen, sondern einen starken false flag Geruch ab (wie in jüngerer Zeit öfter geschehen). Wie auch immer, wir werden in den nächsten Tagen noch drüber sprechen, nachdem die Wägen wahrscheinlich "einem kreis gebildet" haben werden, und vielleicht neue repressive Maßnahmen eingeführt worden sein werden, die natürlich nichts mit dem Terrorismus zu tun haben werden, aber sehr wohl mit dem Dissens. Es wird interessant sein, auch die Auswirkungen, die die spanischen Ereignisse auf Europa haben werden zu beobachten: sind wir nicht eine einzige, große "Nation"?
Zu guter Letzt, eine Wette. Ich denke, dass sich herausstellen wird, dass an der Spitze des Ganzen der mythische Abu Musab Zarqawi isz, der neue Bin Laden, da der alte in letzter Zeit zu passiv gewesen zu sein scheint.
Der Kaiser, oops, Aznar ist nackt
12 März 2004-03-12
ETA dementiert Teilnahme an den Anschlägen von Madrid
Madrid Liste
Ein Sprecher von ETA hat mittels eines Anrufs bei Euskal TV jede Teilnahme der ETA an den Anschlägen in Madrid negiert.
Euskal TV schreibt dem Anruf absolute Echtheit zu. Die Stimme war die selbe, wie zu anderen Anlässen.
Auch die Tageszeitung Gara hat kurz nach 18:00 von heute einen Anruf bekommen, in dem eine Person, die gesagt hat, dass sie im Namen von Euskadi Ta Askatasuna (ETA) spricht behauptet hat, dass diese bewaffnete Organisation bezüglich der Anschläge, die 199 Tote in der spanischen Hauptstadt "keinerlei Verantwortung" trägt.
Außenministerin verordnet: es war die ETA!
Spaniens Außenministerin Ana Palacio hat gestern eine präzise Botschaft an das gesamte Netz der spanischen Botschaften weltweit geschickt, in der sie dem diplomatischen Personal Order gab, zu bestätigen, dass die Verantwortlichen der Terroranschläge von Madrid die baskischen Seperatisten von der ETA sind. Dies hat heute die Agentur Europa Press aufgedeckt, die bestätigt, zu dem Dokument Zugang gehabt zu haben.
"Angesichts der Anstrengungen, die von einigen politischen Kräften unternommen wurden, um Verwirrung was die Verantwortung für die Attentate von Madrid zu stiften", schreibt Palacio in der Note, "ist es notwendig, dass die Botschafter die Erklärungen des Innenministers, Angel Acebes, beachten, die direkt die Eta beschuldigen."
"Die Botschafter", fährt die Note fort, "müssen von den sich bietenden Gelegenheiten Gebrauch machen, um die Verantwortlichkeit der ETA zu bekräftigen, und somit helfen, jede Art des Zweifels zu zerstreuen, die bestimmte politische Sektoren zu verbreiten suchen könnten."