Welcome to Mayday 2002

Wir 29.04.2002 01:25 Themen: Antifa Globalisierung Soziale Kämpfe Weltweit
Update 8.5.02
Weltweit gingen viele Millionen Menschen am ersten Mai auf die Strasse. In Kolumbien, Italien oder Frankreich zum Beispiel waren es jeweils Millionen. In vielen anderen Ländern waren es viele 1000 bis Hunderttausende - Beispiele: Belgien (mehrere Städte), Belgrad, Brno, Buenos Aires - hier gab es sogar mehrere große Demonstrationen, Chicago, Fortaleza, Brasil, Glasgow, Griechenland, Istanbul, London, Los Angeles, Melbourne, Rom, San Francisco, Seoul, Slupsk (Polen), Stockholm, Uruguay, Vancuver, Zürich...
In Deutschland wurden von den Gewerkschaften auf 500 Veranstaltungen insgesamt 500.000 Menschen mobilisiert. In Städten wie Berlin, Bernau (bei Berlin), Bielefeld, Hamburg, Münster, Neumünster, Merseburg, Nürnberg/Fürth, Oldenburg oder Tübigengab es auch von antikapitalistischen Linken organisierte Demonstrationen oder Blöcke auf Gewerkschaftsdemos.
Ausserdem fanden wieder einmal mehrere Naziaufmärsche mit entsprechenden Gegenaktionen statt. So etwa in Berlin, Dresden, Dresden (Fotos), Frankfurt, Göttingen, Mannheim/Ludwigshafen und Nürnberg/Fürth.
In Berlin fanden mehrere friedlich veralaufende Demonstrationen mit bis zu 10.000 Teilnehmern und einige gutbesuchte politische Strassenfeste statt. Am Abend gabs die dann in Kreuzberg die üblichen Rituale. Hier Berichte: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 und Videos von KanalB... Der KPD/RZ gelang es dabei die Nachrichtensprre zu durchbrechen!

Mayday 2002 on the web | global action | IWW-Media: ((i))ndycate | ourmayday.org
Für den 1.Mai 1886 wurde in Nordamerika zum Generalstreik für die Einführung des 8-Stunden-Tages aufgerufen. In Chicago kam es bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei zu Schiessereien mit 2 Toten. Als am folgenden Tag Protestdemonstrationen auf dem Haymarket stattfanden, wurde eine Bombe in die Reihen der Polizei geworfen, von denen 8 starben. Bis heute ist ungeklärt, ob sog. Agent Provokateurs dahinter stecken. Im Anschluss wurden viele Demonstranten von der Polizei getötet - wie viele weiss auch heute niemand. Um sich zu rächen verhaftete die Polizei ausserdem acht bedeutende Köpfe der -übrigens eher anarchistisch orientierten- Arbeiterbewegung der Region. Obwohl sie nachweislich nicht einmal an der Demonstration beteiligt waren, wurden 4 hingerichtet und einer beging Selbstmord. Als am 14. Juli 1889 - genau 100 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille - der internationale Arbeiterkongress zusammenkam, wurde in Solidarität mit den Opfern von Chicago der 1.Mai zum Tag der Arbeiter und Arbeiterinnen erklärt. 1890 wurde er erstmalig international begangen. Hier ein Überblick über die Geschichte dieses Datums: Remembering Haymarket: May Day - The Real Labor Day - mit weiterenLinks. Zum 1.Mai in Deutschland: im Text



Aktuell: Seit die globale Protestbewegung, die mit dem Aufstand in Chiapas 1994 enstand, durch die Proteste in Seattle auch von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wird, wird der 1.Mai zu einem globalen Aktionstag mit großen und vielfältigen und bunten Protesten, die sich gegen die bestehende Weltordnung richten. Besonders in London, Städten der USA, Paris, verschiedenen Städten Asiens und anderswo werden die Aktionstage um den 1.Mai jedes Jahr massiver und werden entsprechend von Repression begleitet. So wird in London seit Wochen zusammen mit der Polizei eine Lügen-Kampagne besonders von der sog. liberalen Presse gegen die MayDay-Vorbereitungen geführt. Doch Gefahr droht auch aus einer anderen Richtung... weiteres: Text von Telepolis zum Thema. Weltweit laufen seit dem 25.4. Aktionen zum Mayday.
In Deutschland finden in fast allen größeren Städten antikapitalistische Proteste statt. In Berlin haben allerdings szeneinterne Machtkämpfe zu einer weiteren Spaltung und der Anmeldung von mittlerweile 4(!) "einzig echten revolutionären 1.Mai-Demonstrationen" geführt, wobei eine aber von der Spasspartei KPD/RZ für 22.00 Uhr angemeldet wurde. Übersicht: Sonderseite des Stressfaktor. Das Videokollektiv KanalB wird trotzdem wieder eine (fast-)Live-Berichterstattung durchführen.
Wie schon in den vergangenen Jahren versuchen Neonazis den 1. Mai als Tag politisch für sich zu besetzten. Zu diesem Zweck haben sie in 6 Städten Aufmärsche angemeldet. In allen Städten gibt es vielfältige Gegenaktivitäten.



1.Mai in Deutschland: Während des 1. Weltkrieges wurde der 1.Mai, der hierzulande von SPD und KPD durchgesetzt wurde, auch zu Demonstrationen gegen den Krieg genutzt. Aus einem Aufruf: "Wer gegen Krieg ist, erscheint am 1. Mai abends acht Uhr, Potsdamer Platz in Berlin Brot! Freiheit! Frieden!"...
1933 wurde in Deutschland der 1.Mai von den Nazis zum Kampftag instrumentalisiert und zum gesetzlichen Feiertag erklärt. In der DDR wurde er ebenfalls als Regierungsveranstaltung von oben verordnet zelebriert. In der BRD wird der erste Mai in fast jeder Stadt begangen - meist von staatstragenden Gewerkschaften. In zahlreichen anderen Ländern wirt der 1.Mai bis heute übrigens entweder nicht anerkannt (z.B. USA) oder sogar verboten (z.B. Südkorea). Für die radikale Linke bekam er nach dem Kiezaufstand 1987 in Kreuzberg eine besondere Bedeutung. Seither finden in Kreuzberg jedes Jahr Demonstrationen und Straßenschlachten statt, die nach Ansicht verschiedener KritikerInnen längst zu einem Ritual verkommen sind.
In Deutschland finden in fast allen größeren Städten antikapitalistische Proteste statt. In Berlin haben allerdings szeneinterne Machtkämpfe zu einer weiteren Spaltung und der Anmeldung von mittlerweile 4(!) "einzig echten revolutionären 1.Mai-Demonstrationen" geführt, wobei eine aber von der Spasspartei KPD/RZ für 22.00 Uhr angemeldet wurde. Übersicht: Sonderseite des Stressfaktor. Das Videokollektiv KanalB wird trotzdem wieder eine (fast-)Live-Berichterstattung durchführen.

Wie schon in den vergangenen Jahren versuchen Neonazis den 1. Mai als Tag politisch für sich zu besetzten. Zu diesem Zweck haben sie in 6 Städten Aufmärsche angemeldet. In allen Städten gibt es vielfältige Gegenaktivitäten.


Stockholm


Naziaufmärsche am 1. Mai5 der 6 Aufmärsche sind von der NPD angemeldet worden. Zu diesen Aufmärschen schickt sie ihre gesamte "Parteiprominenz". Die "Freien Kameradschaften" um Thomas Wulff und den aus der NPD ausgeschlossenen Stefan Hupka wollen wie schon 2001 in Frankfurt am Main aufmarschieren.
Dieser Überblick wird nicht ständig auf dem aktuellsten Stand sein. Nutzt am besten die Infoangebote derAntifaschistInnen vor Ort.


Berlin

Der Widerstand gegen Naziaufmärsche in Berlin reichte in den letzten Jahren von Hui bis Pfui. Auch dieses Jahr wollte die NPD am 1. Mai durch Mitte marschieren. Aber schon früh war klar, dass daraus nichts wird. Zur Zeit wird vermutet, dass sie wie letztes Jahr gut bewacht und weiträumig abgeschirmt durch Hohenschönhausen laufen soll. Als klar war, dass die NPD wieder durch den Berliner Osten laufen soll, gab es mehrere prophylaktische Anmeldungen von Kundgebungen u.a. in Hohenschönhausen; Kreuzung Falkenberger Chaussee/Prendener Straße/Vincent-van-Gogh-Straße, wo im letzten Jahr die Abschlusskundgebung der NPD stattfand, sowie am Lindencenter - in Friedrichshain; Koppenstraße/Erich-Steinfurthstraße (Ostbahnhof Nord), Straße der Pariser Kommune/Holtzmarktstraße (Ostbahnhof Süd) - und in Marzahn; Poelchaustraße/Märkische Allee. Alle Anmeldungen sind von 10.00 bis 16.00 Uhr, weitere liegen vor, sobald die Route bekannt ist wird zur Entsprechenden Stelle hin mobilisiert.
Aktuelles erfahrt ihr bei den Infotelefonen: 0177/477 03 86 und 030/44 34 1001 (Unabhängige Antifa), 030/275 60 756 (AAB) und beim Streßfaktor, wo ihr auch Verhaltenstipps findet.


Dresden

Nach 16 Neonaziaufmärschen in diesem Jahrtausend entstehen zum diesjährigen Aufmarsch der NPD am 1. Mai das erste Mal größere Gegenaktivitäten aus dem bürgerlichen Spektrum. Am 1. Mai 2001 marschierten weitestgehend unbeachtet 1000 Neonazis durch Dresden.
Für dieses Jahr liegen schon über 30 Anmeldungen von Gegenaktionen vor. Der Treffpunkt und die Route der Neonazis werden erst kurzfristig zu erfahren sein. Sie werden um 11 Uhr an ihrem Treffpunkt erwartet. Die über 30 Anmeldungen bieten viele Möglichkeiten für Aktionen und ab 9 Uhr 30 sollen die Anfahrtswege der Neonazis blockiert werden.
Aktuelle Infos im Netz bei Venceremos und Dresden gegen Rechts - jetzt Gesicht zeigen.


Frankfurt/Main

Der Aufmarsch 2001 sorgte innerhalb der Neonaziszene für etwas Unruhe. Er wurde von den "Freien Kameradschaften" organisiert. Die NPD versuchte zum damaligen Zeitpunkt noch sich wegen des laufenden Verbotsverfahrens nicht in schlechte Gesellschaft zu stellen. Einige NPDler, wie z.B. der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Peter Borchert fuhren trotz eines Verbots der Parteiführung nach Frankfurt und hielten Reden.
Mehrere Tausend Menschen verhinderten damals mit einer Vielzahl von Blockaden den geplanten Aufmarsch. Nicht verhindert werden konnte die Kundgebung zu der die Nazis per Bahn und unter Polizeischutz gebracht wurden. An vielen Stellen wurde die Polizei gewalttätig und tätigte zahlreiche willkürliche Festnahmen.
Der geplante Aufmarschort der den Neonazis vom OVG Frankfurt zugewiesen wurde, scheint der S-Bahnhof Mainkur in Frankfurt-Fechenheim zu sein. Es laufen aber noch Klagen seitens der Stadt und von Hupka (Anmelder der Nazis). Anlaufpunkt für AntifaschistInnen ist ab 9 Uhr (oder noch früher, da die Nazis evtl. zwischen 9 und 11.30 Uhr marschieren sollen) der Paulsplatz; dort wird es auf jeden Fall einen Infopunkt geben. Sobald der Ort der Nazidemo endgültig feststeht wird es einen neuen zusätzlichen Treffpunkt geben. Aktuelles erfahrt ihr im Internet, beim Infotelefon (069/79202751), im Radio (UKW 101,4 Mhz) oder in der Tagespresse.
Neben dem Aufruf für Aktionen gegen den Naziaufmarsch gibt es den Aufruf das Radrennen "Rund um den Henninger Turm" für öffentlichkeitswirksame Protestaktionen zu nutzen. In diesem Kontext sind offene Briefe an Radprofis des Team Telekom versendet worden.


Göttingen

Lange Zeit bekamen Neonazis in der kleinen Universitätsstadt keinen Fuß auf den Boden. Seit Ende 2000 wurden ihre ersten drei Anmeldungen verboten. Erst im vierten Versuch am16. Juni 2001 konnten sie unter Polizeischutz durch die Stadt laufen. Beflügelt durch ihren "Erfolg" nahm die NPD Göttingen in die Liste ihrer 1. Mai-Aufmarschorte auf.
Der voraussichtliche Aufmarschplatz (ist wie oft noch nicht genau bekannt; am wahrscheinlichsten sind der Schützenplatz oder die Eiswiese) der NPD soll um 5 Uhr morgens besetzt werden, ab 9 Uhr sollen mögliche Anfahrtswege zum Aufmarschplatz blockiert werden. Aktuelles im Internet bei den Basisgruppen oderder AAM, beim Infotelefon (0160/3748843) oder über viele andere Wege.


Mannheim/Ludwigshafen

Nach einigem Hin und Her scheint nun Klarheit in die Rhein-Neckar-Raum einzuziehen. Dieses Jahr will die NPD in beiden Städten aufmarschieren. Morgens in Ludwigshafen, Abends mit Fackeln vor der Moschee in Mannheim.
Im letzten Jahr versuchte die NPD nur in Mannheim ihr Glück. Weitkam sie nicht; eine Sitzblockade von 500 Leuten wollte die Polizei nicht räumen und die Neonazis mußten umdrehen. Am 1. Mai 2000 marschierte die NPDschon einmal in Ludwigshafen auf. Dieses Jahr konnte sie sich anscheinend nicht für eine Stadt entscheiden und will beide Städte besuchen.
Die NPD will um 11 Uhr in Ludwigshafen starten und im Anschluß nach Mannheim ziehen. Dort hat sie bis 24 Uhr angemeldet; ab Einbruch der Dunkelheit soll es ein Fackelmarsch sein.
In Mannheim wird es um 9 Uhr 30 einen Antifa-Block auf der DGB-Demo geben. Dort gibt es aktuelle Infos und nach Ludwigshafen ist es auch nicht weit. Ab 10 Uhr gibt es einen Infopunkt auf dem Paradeplatz.
In Ludwigshafen ist um 10 Uhr antifaschistisches Frühstück am Bahnhofsvorplatz (Selbstversorgung), ab 10.30 ist der Wittelsbachplatz ein weiterer Treffpunkt.
Mehr Infos bekommt ihr beim Infotelefon G.A.R.F.I.E.L.D. (06272/3559) oder im InternetDarüber hinaus gibt es schon eine Sammlung von Zeitungsartikel zu diesem Jahr sowie Plakate und Stadtpläne zum downloaden.


Nürnberg/Fürth

Vor zwei Jahren marschierten schon einmal Neonazis durch Fürth. Dieses Jahr wollen sie sich anscheinend um 10 Uhr am Nürnberger Messezentrum treffen um mit der Bahn nach Fürth zu fahren. Ihre Anmeldung geht bis 16 Uhr. Treffpunkt für AntifaschistInnen ist am 1. Mai um 10.15 Uhr am Sozialrathaus Fürth/Königsplatz (U-Bahn Haltestelle "Rathaus"). Vom bürgerlichen Fürther Bündnis gegen Rechts, das zur Blockade des Aufmarsches aufruft, sind mehrere Kundgebungen angemeldet (u.a.: Bahnhofsvorplatz, Paisleyplatz/Löwenplatz, Grüner Markt, Kohlenmarkt und Stresemannplatz).
Infos gibt es beim Infotelefon: 0160/91773464
Trotz des Naziaufmarsches findet in Nürnberg die linke revolutionäre 1.Mai-Demo und das anschließende Straßenfest statt. Treffpunkt für AntifaschistInnen in Nürnberg ist um 11 Uhr (Pünktlich!)auf der Demo am Gostenhof.




Historisches zum 1.Mai
May 1st, International Workers' Day, commemorates the historic struggle of working people throughout the world, and is recognized in every country except the United States and Canada. This despite the fact that the holiday began in the 1880s in the United States, with the fight for aneight-hour work day.

In 1884, the Federation of Organized Trades and Labor Unions passed a resolution stating that eight hours would constitute a legal day's work from and after May 1, 1886. The resolution called for a general strike to achieve the goal, since legislative methods had already failed. Withworkers being forced to work ten, twelve, and fourteen hours a day, rank-and-file support for the eight-hour movement grew rapidly, despitethe indifference and hostility of many union leaders. By April 1886, 250,000 workers were involved in the May Day movement. The heart of themovement was in Chicago, organized primarily by the anarchist International Working People's Association. Businesses and the state wereterrified by the inreasingly revolutionary character of the movement and prepared accordingly. The police and militia were increased in size and received new and powerful weapons financed by local business leaders. Chicago's Commercial Club purchased a $2000 machine gun for the Illinois National Guard to be used against strikers.

Nevertheless, by May 1st, the movement had already won gains for many Chicago clothing cutters, shoemakers, and packing-house workers.But on May 3, 1886, police fired into a crowd of strikers at the McCormick Reaper Works Factory, killing four and wounding many. Anarchistscalled for a mass meeting the next day in Haymarket Square to protest the brutality.

The meeting proceeded without incident, and by the time the last speaker was on the platform, the rainy gathering was already breaking up, with only a few hundred people remaining. It was then that 180 cops marched into the square and ordered the meeting to disperse. As the speakers climbed down from the platform, a bomb was thrown at the police, killing one and injuring seventy. Police responded by firing into the crowd, killing one worker and injuring many others.

Although it was never determined who threw the bomb, the incident was used as an excuse to attack the entire Left and labor movement.Police ransacked the homes and offices of suspected radicals, and hundreds were arrested without charge. Anarchists in particular wereharassed, and eight of Chicago's most active were charged with conspiracy to murder in connection with the Haymarket bombing. A kangaroo court found all eight guilty, despite a lack of evidence connecting any of them to the bomb-thrower (only one was even present at the meeting,and he was on the speakers' platform), and they were sentenced to die. Albert Parsons, August Spies, Adolf Fischer, and George Engel werehanged on November 11, 1887. Louis Lingg committed suicide in prison. The remaining three were finally pardoned in 1893.

It is not surprising that the state, business leaders, mainstream union officials, and the media would want to hide the true history of May Day, portraying it as a holiday celebrated only in Moscow's Red Square. In its attempt to erase the history and significance of May Day, the United States government declared May 1st to be "Law Day", and gave us instead Labor Day a holiday devoid of any historical significance other than its importance as a day to swill beer and sit in traffic jams.

But rather than suppressing labor and radical movements, the events of 1886 and the execution of the Chicago anarchists actually mobilizedmany generations of radicals. Emma Goldman, a young immigrant at the time, later pointed to the Haymarket affair as her political birth. LucyParsons, widow of Albert Parsons, called upon the poor to direct their anger toward those responsible--the rich. Instead of disappearing, the anarchist movement only grew in the wake of Haymarket, spawning other radical movements and organizations, including the IndustrialWorkers of the World.

By covering up the history of May Day, the state, business, mainstream unions and the media have covered up an entire legacy of dissent in thiscountry. They are terrified of what a similarly militant and organized movement could accomplish today, and they suppress the seeds of suchorganization whenever and wherever they can. As workers, we must recognize and commemorate May Day not only for its historical significance, but also as a time to organize around issues of vital importance to working-class people today.

As IWW songwriter Joe Hill wrote in one of his most powerful songs:
Workers of the world, awaken!
Rise in all your splendid might
Take the wealth that you are making,
It belongs to you by right.
No one will for bread be crying
We'll have freedom, love and health,
When the grand red flag is flying
In the Workers' Commonwealth.
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Ergänzungen

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Einer 29.04.2002 - 01:36
In mehreren USA-Städten fanden am Freiutag und Samstag Critical-Mass-Aktionen statt. Teilweise nahmen da bis zu 1000 Leute teil. Am interessantesten finde ich neben London dieses Jahr Italien, Barcelona und Buenos Aires.
Noch ne Frage: Hat nicht jemand Lust, den englischen Teil zu übersetzen?

Zu dieser Heymarkt-Sache

Anarcho 29.04.2002 - 01:49
Bei einer Veranstaltung zu Emma Goldmann erzählte eine Frau davon, daß es ein Denkmal für die getöteten Polizisten gibt, welches aber wegen immer wiederkehrender Beschädigungen nun in einer Polizeikaserne auf dem Hof steht.

Link zur einzig "wahren" Demo in Kreuzberg

autonomer infodienst 29.04.2002 - 01:55
nee, warn scherz. Wir hoffen, daß möglichst viele an sämtlichen 1. Mai Aktivitäten in Berlin wahrnehmen. Zusammen kämpfen, heißt, daß wir uns gegen Nazis, auf unseren Demos und im Kiez aufeinander beziehen.

Trotzdem noch etwas Werbung für die Demo um 16 Uhr in Berlin-Kreuzberg vor Ex-Bolle:
 http://erstermai02.tk

Kriegstreiber stoppen - Kapitalismus zerschlagen!

Ach iwo!

jemand aus Berlin 29.04.2002 - 02:16
Tatsächlich findet sie um 18.00 am Roa-Luxemburg-Platz statt! Oder etwa nich? Mal im ernst: Neben den Kommie-Demos um 13.00 und 16.00 und der Randale-Demo um 18.00 und der Kommunikationsguerilla-Demo um 22.00 finden auch ein paar politische Veranstaltungen statt: 14:30 auf dem O-Platz zu Neoliberalismus und Co. und dann abends im Acut zu Alternativ-Projekten in Berlin. Ausserdem wirds einiges Spontanes geben. Viele Leute sind durch den Wahlkampf der 3 Haupdemos so genervt, daß sie sich ganz rausziehen an diesem Tag oder wirklich was inhaltliches machen.

Führende Köpfe ?

29.04.2002 - 02:37
"Um sich zu rächen verhaftete die Polizei ausserdem acht führende Köpfe der -übrigens eher anarchistisch orientierten- Arbeiterbewegung der Region."

Führende Köpfe bei einer anarchistischen Bewegung?

Was bedeutet "führend"?

Wortklärer 29.04.2002 - 03:23
Unter "Führend" versteht man nicht zwangsweise "führend" im Sinne von "der Chef sein", sondern "führend" im Sinne von "bedeutend". Wenn jmd. viel organisiert, viele Kontake hat und viel macht etc. und daurch Anerkennung hat, kann von "führend" gesprochen werden. Albert Einstein als führender Wissenschaftler war bestimmt anders "führend" als "Der Führer". Umständlich erklärt, hoffe es kam aber rüber.

Pete 29.04.2002 - 03:24
Ich ändere das mal - ist wirklich blöd formuliert.

zu "führend"

... 29.04.2002 - 04:59
ist schon ganz treffend formuliert, schließlich war die damalige anarchistische bewegung alles andere als eine herrschaftsfreie bewegung...
...durutti war in spanien ja auch so etwas wie ein unausgesprochener anführer - ob ihr das nun hören wollt oder nischt.

war für mich also anarcho übrigens solidarische kritik...
do not missunderstand

Hamburg rockt am 30. April

Öffentlicher Raum gehört allen! 29.04.2002 - 09:27
Am 30. April wird in Hamburg eine Reclaim the Streets Party unter dem Motto: "öffentlicher Raum gehört allen" stattfinden. Damit protestieren wir gegen die Vertreibungspolitik des rechtspopulistischen Hamburger Senates und seines Innensenators Ronald Barnabas Schill.

Treffpunkt: 21 Uhr Reeperbahn Ecke große Freiheit

Diese Reclaim the Streets Party basiert auf eure Eigeninitiative, werdet also kreativ, plant Aktionen zum Thema etc...

Mehr Infos, den Flyertext und das Plakat gibts unter:  http://www.indymedia.de/2002/04/20783.shtml

Kam schon an

M. 29.04.2002 - 11:39
Die damaligen Anarchisten waren für Ihre Zeit total progressiv, weil sie überhaput schon mal auf die Idee kamen, Macht und Herrschaft zu thematisieren. Aus heutiger Sicht wirkt das natürlich anders. Man sollte sich eh nie irgendwelche Gurus aus der Vergangenheit suche, sondern alles kritisch aufnehmen und eigene Gedanken dazu haben. Und wenn, dann ist für Libertäre Focault, Chomsky, PM oder Wilk interessant. Die Klassiker bieten aber dennoch interessante Anregungen. So hat olle Bakunin bei seinem Bruch mit Marx genau vorausgesagt, wo der Marxismus enden wird...

Nazidemos

Scully 29.04.2002 - 11:40
Schon interessant, daß die meisten Nazidemos von der Partei angemeldet wurden, deren Vorstand von Verfassungschützern durchsetzt ist. Kommt fast für Beschäftigungstherapie. Damit kommen wir ja nicht auf Gedanken, die Verhältnisse anzugreifen, sondern werden bei Stange gehalten. Mal sehen, wanns die Nazis merken...

Vorabend in Heidelberg!

AAUlm 29.04.2002 - 13:53
So wie es aussieht, wird der Aufmarsch in Frankfurt/Main für die Nasen dieses Jahr ziemlich uninteressant werden. Ich denke wir sollten uns überlegen, inwieweit es überhaupt noch Sinn macht, nach FFM zu mobilisieren. Durch die Vereinbarung eines solch frühen Treffpunktes der Faschos (8 Uhr), liegt die Überlegung eines Ausweichortes doch auf der Hand. D.h. wenn nicht morgens, dann werden die Faschos spätestens nachmittags Richtung Mannheim fahren (ist ja nun wirklich nicht weit weg von Frankfurt)...
Am 30.April (Vorabend vor dem 1.Mai) gibt es in Heidelberg ab 18 Uhr ein antifaschistisches Strassenfest mit Agit-Prop, Live-Bands usw. Treffpunkt ist um 18 Uhr der Universitätsplatz Heidelberg. Am Abend heißt es Maiansingen der Burschis verhindern...

Frage

Frager 29.04.2002 - 13:55
Aus welchem Grunde willst Du öffentlich - also auch für die Mitglieder der Verfassungsschutzpartei lesbar - Strategien besprechen?

Weil was Anderes Illegal Strafbar sen könnte!

Antworter 29.04.2002 - 14:38
Und so können sich die Schlappos Früh genug melden, und sagen Halt Djungs! So geht das nicht!

H 29.04.2002 - 15:14
Es gibt doch bestimmt noch ne ganze menge leute die das nicht machen wollen.

http://www.el-comandante.com/mayday.htm

tosh 29.04.2002 - 17:52
Compañeros:

We meet once again, on the eve of the International Workers' Festival, to honour those compañeros who have distinguished themselves by their efforts in the service of production for our country, in the service of the noble cause of the building of socialism, as vanguard workers in each of the different enterprises into which our Ministry is divided.
During the twelve months of the past year, we have had periodic talks with those compañeros who, month by month by their dedication to their work, excelled among all the workers in our enterprises.
We have repeated over and over that, in the case of vanguard workers, excessive modesty is not a good quality but a defect; that the vanguard worker must show

by his example, must make it vivid and palpable, communicate it, publish it, make his enthusiasm contagious, and see that his individual effort is transformed into a great, united, collective effort of all the workers; that the forces of the vanguard factories are transformed also into the great collective force of all the factories of the country, of all the centres of production; that they may simultaneously deepen the efficiency of the work and consciousness of our people, in order to obtain both the material abundance needed for the construction of socialism and the indestructible strength of consciousness of its sons, also needed for its defence.
During an entire year these two tasks have been completely fulfilled. Not without defects, not without more or less serious bungling, not without mistakes, quarrels, backward steps in order to get back on the road. But with unquenchable enthusiasm and complete dedication to our task, we have during the year of 1962 solidly constructed the basis of our society. We contributed, too, to the development of the revolutionary consciousness of the entire world when, confronted with the atomic menace of the Yankee invader, our entire people rose last October and gave an answer which without doubt will pass into history.
It was an example of how a people in revolution can confront great danger, even the menace of atomic destruction - a threat unknown to other societies in world history, and how with revolutionary consciousness and determination to win, and the militant solidarity of all the countries of the socialist camp and of all the world's free men, a small people, living at the gates of the most aggressive and powerful imperialist power on earth, can triumph, can maintain its sovereignty, and, most important, continue building its own society.
The central task assigned to us, compañeros, in what might be called the trenches of production, is that of constantly continuing to construct, no matter what dangers threaten or what difficulties have to be overcome. And this task we are carrying out.
Each year that passes we do less badly at least; each year we learn from our own errors and the experience of other peoples. We are forging the basis of what will be in the future a powerful, autonomous, self-supporting industry in this country, which will have to rely on its great agricultural riches based on the fertile soil, favourable climate, and relatively low population density. . . .
You all know the immense number of illiterates we had in Cuba. We are all witnesses, and in some form participants in that battle, as heroic as any other battle, which we fought against the lack of culture, in this case illiteracy.
But illiteracy is only the extreme expression of a people's lack of culture. Whoever learns just to read and write has taken only the first step toward culture.
Modern technique is advancing by giant steps. Very soon to be a qualified technician in this country will require a speaking knowledge of more than one language; and to read technical books will require knowledge of more than one language, to learn how to read the technical specifications and directions in whatever language, since the capitalists have produced a great deal in technology - and very good stuff - and we must know how to take advantage of all this knowledge.
Raising qualifications then is a cardinal task for the government and all the people and must not be neglected. Men and women, even when tired after work, must make the indispensable effort to study, even though for only an hour or half-hour a day, and try in this way to keep increasing their knowledge.
It is not important that in some few weeks or months the distance covered seems small. This is a task of years, and a task which must never end; a task also that is very difficult for a beginner, for a worker of a certain age who can barely read and write. But to the degree new knowledge is acquired, culture will cease to be a revolutionary duty, something more or less painful that must be done to fulfil a revolutionary obligation, and will become a need. And then it will cease to be an effort to continue the task of learning.
In this work tremendous efforts and a prodigious amount of society's goods have been consumed and will continue to be consumed. We believe culture and public health are services on which we can never spend enough for our people; and the more we can give, the better it will be for all. And so we will continue to give as much as possible.
But remember, the professors who teach the worker-students at the various levels of study are being kept out of production and therefore constitute a state expense which should be repaid to society by redoubled effort.
We must take up another red-hot problem, the new salary scale and the work norms, two closely related points we have been discussing for over a year.
I remember that on the eve of last May Day, in this same theatre, I asked pardon for not having finished this task. Today, in a certain sense, I should again ask pardon; but the task of organising the salary scales and work norms is very far advanced. And next month, by the middle of the month, pilot tests will begin in various industries, not only in our Ministry, but in all branches of the economy.
There we will be able to complete the methods for giving a single, salary qualification for the whole country, and a more equitable salary recompense. But there will have to be much firmness exercised in something that is still confused. The new salary scale, with the corresponding applied norms, does not necessarily signify a salary increase, far from it.
We have explained that in the first branch where this was set up, mining - and only in some of the mines - on account of the relatively low pay, the work norms and new salary scale meant substantial increases for the compañeros there. But it will not be equally so in all branches.
There are some groups of workers who at present are being paid in accordance with the averages considered adequate now, and some others who receive more than the average.
We have also made clear that all those workers whose average salary is larger than the new salary decreed will continue to receive their full salary, but divided into two parts: one corresponding to his actual work plus a legal extra so as not to upset the budgets of such compañeros, who won this higher salary over the years and under different circumstances, during the development of the capitalist process with all its consequently anarchic relations of production.
However, all new entrants in production will get the new salary scale, and one of the main points for measuring a rise in the scale will be the worker's qualifications. This means that all workers who are satisfactorily fulfilling the standards of quality and quantity over a period of time, but who cannot ascend automatically in the salary scale since they are not part of a new group with a different scale, will have the opportunity to raise their qualifications and enter a higher income group, raising their salaries in this way.
So, individual qualifications will always be taken into account in considering each individual's salary.
All this will be explained by the Minister of Labour; there will be preliminary discussions and a whole process of clarification, since this is a very complicated task in which the whole economy of the country is bound up.
In some cases, it will mean an increase in order to correct very low salaries; in others, salaries will remain the same, according to standards adopted from the new studies; in still others, they will remain the same - but these compañeros will have a divided salary, although the basic amount will not be touched.
Simply in order that it will be clearly established that one part of the salary belongs to him for, let us say, historic reasons, but that it is his individual salary. When this worker leaves his position, the salary for that job reverts to the norm, the fixed basic salary, and not the actual salary this hypothetical worker had been receiving....
To finish this speech - a little long, a little tedious - I want to remind you, compañeros, of the responsibility that we have, all, without exception.
Today we are here to salute our best workers, the vanguard workers. And we are saluting also delegations of workers who have come to visit us from all over the world. . . .
We are a showcase, a mirror into which all the peoples of America can look, and we must work to make our abilities greater every day, and our disabilities fewer.
We must not return to the practice of hiding our defects so they may not be seen. That would be neither honest nor revolutionary. They will learn also from our mistakes, from our errors, the compañeros from America and the other countries of Asia and Africa who are fighting today for their independence. We must not cease to show a single one of our errors, not a single one of the vices of the past that we have not yet been able to resolve, nor a single one of the errors we have made in the socialist present.
We must be open, for this is our duty, because our duty reaches immense heights at this moment. And each of us is responsible to the peoples of the world for what the Cuban Revolution does and will do.
Our path is not simple; it is full of danger and difficulties. Imperialism is lying in wait at every bend of the road, hoping for a moment of weakness in order to launch itself against us; the reactionaries of all America are waiting to publish with joy even our own official acknowledgements of our errors.
Fundamentally they are trying to show America and the whole world that if a small country such as ours, without industries, without technological development, tries to make a revolution, it is bound to fail. And they use information and tricks, and also saboteurs and divisionists, to hold back our development.
We cannot allow ourselves one moment of weakness. Not now, when we are directly under the visual inspection of our guests, nor at any time; for in each minute of our country's life we are under the eager inspection of all the peoples of America, who see in us a new hope of salvation, a new hope of redeeming themselves from their chains.
Let us show them the realities of the road we have taken, compañeros! Let us show them that not only are we capable of the dangerous task of confronting, almost unarmed at one time, the armed force of the oligarchy; of developing our popular armies by capturing arms from the enemy, of confronting them on the field of battle, and of catalysing the consciousness of the entire people of Cuba so as to convert them into a great vanguard army to destroy the dictatorship! Let us show that we are not only capable of preparing our whole people to stand as one, to launch our war cry, our defiant shout, which we all know; let us show also, compañeros, that we are capable of triumphing in this long, tiring, terrible struggle, in which we are being obstructed in the building of socialism by an imperialist blockade.
In the face of all the dangers, the threats and aggressions, the blockades, the sabotage, all the divisionists, all those powers who try to restrain us, we must show once more our people's capacity to make their own history.
We must all be united, compañeros, firm in our faith, firmer than ever today, though perhaps not so firm as we shall be tomorrow, to go forward always with our eyes on the future, with our feet on the ground, building each step, and making sure of each step we take, so that we will never give up one inch of what we have won, of what we have built, of what is ours: socialism!
Our Country or Death! We Shall Win!




 http://www.el-comandante.com/mayday.htm

In Hannover...

Tomasz 29.04.2002 - 18:43
...findet eine tolle, beruhigend langweilige DGB- Demo statt. Wir werden garantiert keinen Stress haben, unsere Würstchen am Klagesmakt verspeisen und schliessilch uns von dannen trollen. honk, honk, honk....

Zitat zum ersten Mai passend

Zitierer 29.04.2002 - 19:23
Ist zwar von Trotzkis aber passt: "indem sie ihre eigenen Zusammenstöße mit diesem Staat romantisierten, wichen die Autonomen der wahren Aufgabe revolutionärer Politik aus: die Mehrheit der Arbeiterklasse politisch zu gewinnen"

an tomasz

ich 29.04.2002 - 19:37
na hin da und die chance nutzen!

noch mehr Mayday

ab 30.04.2002 - 13:45
Noch mehr Mayday unter:
 http://www.ourmayday.org/links.htm

und ein inoffizieller Mirror zu Mayday London  http://www.ourmayday.org

Link Ist noch hinzugefügt worden

danke! 30.04.2002 - 13:50

Haymarket-Affäre

J.C. Schmidt 01.05.2002 - 17:55
Die 8 Verhafteten und zum Teil zum Tode verurteilten waren allesamt aktive Anarchisten der Chikagoer anarchistischen Bewegung. Die anarchistische Bewegung hatte sich gerade mit aller Kraft in den Kampf für den 8 Stunden Tag eingebracht. Desweiteren waren die AnarchistInnen gerade dabei mit den ArbeiterInnen (jeweils in aller Welt) einen "Internationalen Kampftag" zu organisieren. Mitten in diese Tätigkeit, welche den AnarchistInnen eine immer größer werdende Basis in der radikalen und sich radikalisierenden ArbeiterInnenbewegung verschaffte, platzten die Vorfälle auf dem Haymarket. Erstaunlich ist das die Kundgebung im strömenden Regen gerade zu Ende ging als die Polizei "sich entschloß" die letzten verbliebenen TeilnehmerInnen doch noch anzugreifen. In dieser Situation detonierte in den Reihen eine Bombe.
In den Tagen darauf gab es eine USA-weite Anarchistenhatz, wie wir sie wohl nur mit den "Kommunistenhatz" nach dem zweiten Weltkrieg vergleichen können. Die Opfer des Hamarket sind Anarchisten und Teil sowohl der anarchistischen als auch der Arbeiterbewegungsgeschichte!

Frauen und Männer wie zum Beispiel Emma Goldman schlossen sich nach den Haymarketereignissen der anarchistischen und der ArbeiterInnenbewegung an.

Noch ein Wort zu den "führenden" bzw. zum "freiheitlichen" innerhalb der anarchistischen Bewegung.
Natürlich waren diese Anarchisten keine "Führer", sondern Organisatoren! In diesem Sinne waren sie und sind solche Menschen auch heute noch sehr wichtig für die anarchistische Bewegung. Keiner von ihnen hatte irgendeinen "Führungsanspruch", sondern alles wurde auf den Vollversammlungen besprochen, ausdiskutiert und gemeinsam beschlossen. Durruti, wurde erst von den Kommunisten zum Märtyrer stilisiert. Zu lebzeiten war Durruti nichts weiter als ein äußerst prakmatischer Revoilutionär. Die Grbüder Ascaso waren dijenige welche die Analysen machten, waren diejenigen die für die Zeitungen schrieben (wenn denn mal jemand von den "nosotros" oder "solidarios" mal etwas schrieb). Durruti war auch kein besonders guter Redner. Er war nur ein Redner der den elendsten unter den Arbeitern alles in einer Klarheit erklären konnte, zu der die "gebildeteren" nicht mehr in der Lage waren.
Die anarchistische Bewegung hatte von Anfang an die höchsten ansprüche an sich selbst. Natürlich konnten nicht immer alle ANarchistInnen alle Ansprüche immer erfüllen, aber die AnarchistInnen haben da wo sie gewirkt haben immer den freiheitlichsten Geist und die ungezwungenste Atmosphäre erzeugt.

In diesem Sinne:
Lang lebe die Anarchie !
Lang Lebe die Internationale ArbeiterInnen Assoziation !
Vergesst eure Geschichte nicht !!

1 may und meine Eindruk

Mousawi Mehrnousch 04.05.2002 - 17:23
1. Mai und meine Eindruck von der Lage der Kommunismus und Arbeiterbewegung in heutige Zeit!
Liebe Leser und Leserinnen, vorher möchte ich mich entschuldigen, falls ich nicht auf deutscht korrekt Schreiben kann. Endlich habe ich geschafft mir zu sagen es wäre gut, wenn auch meine Kommentar zu lesen ist,wenn auch fehlerhaft wäre!!
Die Berichte zeigen meine Meinung nach eine radikale Änderung in der Wiederstand von Menschen in ganze Welt. Es ist nicht, so lange her, als sie gesagt und geschrieben haben, als sie uns mit eine schmutzige Kampagne bombardiert haben, dass Ales was mit dem Wiederstand, Mit Kommunismus und mit Menschlichkeit zutun hat ist tot, ist vorbei. Sie wollten so zeigen, als ob in Russland Sozialisten und Arbeiter regiert haben, und danach mussten wir bezahlen was die Bruder von denen selbst angerichtet hatten. Sie haben gesagt Marx ist Tot, Marxismus ist Alt und das haben sogar viele die sich Linke nannten begonnen mit diese kampagnye mit zu machen, überall hörte man, dass man noch mal Marx lesen und kritisieren soll, "vielleicht gibt es keine Arbeiter Klasse Mehr". Sie wollten auf diese Friedhof eine wellt aufbauen, eine Welt mit diese market Zeichen, Freiemarktwirtschaft, Demokratie, und Nationalismus. Ende diese Jahrhundert wollte Kapitalismus noch mal geboren werden und dies mal Gegen Kommunismus, und Gegen Menschlichkeit.
1. Mai 2002 haben die Menschen anders gezeigt, man könnte nicht diese Masse mit CNN,BBC,... Mit ein Kartell von Journalisten und Media endlich Verbloden. Diese Kampagnye ist untergegangen. Menschen haben gezeigt, dass Sie nicht an sie geglaubt haben, sie haben nicht geglaubt,daß Kapitalismus ein bessere System ist, dass Ausbeutung und Elend und Krieg und Rassismus ihre Schicksal ist und sie sollen an so was gelauben oder nicht an sich und an ihre macht und Wille gelauben. Von Kolumbien bis Paris, von Iran bis Kreuzberg hat 1. Mai uns diese Niederlage von Kapitalismus geschenkt. 1. Mai hat die Auge von denen geöffnet, die uns nicht geglaubt haben.
Wir sind überall weder in Macht noch viel mächtig, aber Millionen von Menschen sind an 1. Mai ein Tag unsere Geschichte und ein Tag unsere Wiederstand, unsere Leid unsere Träume auf der Strasse gegangen. Das gehört uns. Niemanden sonst.1. Mai ist weder der Tag von Geburt Mohammed, den Islamische Prophet, Noch Jesus, noch Hitler oder eine Alte König und Königin.1. Mai ist der Tag alle Menschen die aufgewacht sind, an alle die eine Bessere Welt haben wollen, Ein Welt ohne Ausbeutung; ohne Unterdrückung, ohne Kapital,ohne Unterdrückung von Frauen, ohne Macht von Relegion.Ein Bessere Welt.
1. Mai 2002 hat gezeit,daß die Eisberg auftaut,Es wird Politische Änderungen begonnen, und wir müssen uns vorbereiten, bevor es zu Spät ist.
1-Wo und wie werden Menschen sich Politich behaupten. wo ist der Haupt Widerstand Fronten.
2- wie und wer wird diese Wiederstand führen.wie wird man die Politischen Linien erkennen, was sagt heutige Kommunismus dazu
3- wo stehen Arbeiter, wie ist der Lage von Arbeiterbewegung

3 wichtige Wiederstandfront sind weltweit sehr wichtig.Sie bilden heutzutage den Internationale Kampf. 1-Bewegung gegen Politische Islam in Nahosten und Weltweit,2-Weltweite Bewegung gegen Rasirmus;Nationalismus und Fashismus,3-weltweite Bewegung gegen Armut,Arbeitlosigkeit,Ausbeutung,Niedrige Löhnbezahlung,Soziale und wirtschaftliche Lebenslage von Millionen Lohnarbeiter und andere Menschen.
1. Mai 2002 könnte man sie spuren. die Frage ist, wer und welche Kräfte diese Bewegungen nach vorne treiben.Sind wirklich in West Europa Gewerkschaften mit diese Parolen an 1. Mai "Wir Wollen eine Kapitalistisch Globale System Gerecht zu veranstalten",die die Wiederstand und Kampf der Arbeiter zu Sieg Bringen Sollen? von andere Seite ist Globalisierung Gegner Bewegung eine Bewegung,die nicht der Wurzel der System bekämpfen möchte, ob Global oder Monopol worum geht's eigentlich? diese Welt war vor der Globalisierung auch nicht zum Vertragen!
sind die Linke,die Kampf gegen Faschismus Strasse zu Strasse machen die Eigentliche Kräfte diese Mumien ein für alle mal zu ende zu bringen. Warum 1 Millionen haben in Paris gegen Le Pen auf der Strasse gegangen, hat Keine davon gesehen,daß unter Präsident Zeit von Jak shirak Rassismus ist Tag zu Tag hergestellt worden, sie haben Mit Rechte Politik so weit gebracht, dass der le pen sich überhaupt behaupten kann.Le Pen ist der rechte Ecke von eine Politik, die selbe Basis von Jirak in der Mitte oder auch ganz nah von ihm ist.Wie Kann man gegen Opposition von eine Regierung auf der Strasse Kommen ohne am ende Effekt nicht eine Politische Änderung in ganze System zu Wollen. in der nicht da sein von eine wahre Alternative wird aus Hass und Kampf gegen Faschismus und Rassismus nur Staaten, die die Regieren Profitieren. Diese Spiel Le Pen oder Shirak ist der Feld was sie für uns bestimmt haben. Linke Bewegung in Europa hat Keine Politische Aufruf gegen System. Sie werden jede Bewegungen; Asyl,Umwelt,Menschenrechte;Anti Faschismus .....unterschtuzen.Aber die sind nicht da, wo sie da seien sollen. Sie werden immer als Bewegung innerhalb und in Rammen der existierte System sich bewegen, Radikalismus von denen endet sich an der stelle VO Gewerkschaften da sind, Reform. Nicht vergessen, das der Wahlparolen von Le Pen auch gegen Golobalisation war. Man fragt sich, ob sie beide nicht 2 Ecke von ein Gemeinsame Basis sind?
Meine Meinung nach, die Welt braucht eine Neue Linke Bewegung. Eine kommunistisch Bewegung, die wider Marx auf der Strasse bringt, wider Marx und seine Methode und seine Kritik an uns Zurück bringt. Die Welt braucht den Marx.
Eine Neue Link,die in Herzen der Kritikprozes, der jetzige sogenante Linke und Rechts Geboren werden muss. Eine Linkbewegung,die an seine Wurzel Zurück kommen soll, eine Linke der andere Alternative statt Gewerkschaft für Solidarität und Organisation zur Arbeiter bringt, eine Neue Linke der Existenz von Politische Islam ein für Ale mal ein Ende giebt.Diese Bewegung und diese Kommunismus von Marx Existiert,obwol noch sehr schwach ist. Es ist Licht in diese Zeit, Man muss sie Erkennen.

die welt brennt!

...red wave 05.05.2002 - 21:08
schöpfe aus verbotenen quellen,
belebe tote zellen,
mit roten wellen...

1. Mai in Berlin

14.05.2002 - 00:33